Lebensfreude durch Beweglichkeit - „Klettern trotz(t) Demenz“ bietet Schnupperkurs

Ein bessere Beweglichkeit und Körperbeherrschung, mehr Selbstwertgefühl und nicht zuletzt Spaß und Lebensfreude: Der therapeutische Nutzen des Kletterns ist vielfältig.
  • Ein bessere Beweglichkeit und Körperbeherrschung, mehr Selbstwertgefühl und nicht zuletzt Spaß und Lebensfreude: Der therapeutische Nutzen des Kletterns ist vielfältig.
  • Foto: Diakonie Fürth
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FÜRTH (pm/ak) - Seit bereits gut einem Jahr bietet die Diakonie im Landkreis Fürth gGmbH unterstützt durch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft - Landesverband Bayern e.V. „Klettern trotz(t) Demenz“ an.

Beim deutschlandweit einzigartigen Projekt haben dementiell Erkrankte gemeinsam mit Nicht-Erkrankten 14-tägig in der Sporthalle der Realschule Zirndorf die Möglichkeit, sich an der Kletterwand zu versuchen. Vom therapeutische Nutzen, einer besseren Beweglichkeit und Körperbeherrschung, mehr Selbstwertgefühl und nicht zuletzt Spaß und Lebensfreude, können sich Betroffene, Angehörige und Berufsgruppen, die mit dementiellen Erkrankungen befasst sind, am 5. Oktober selbst überzeugen. In der Climbing Factory im Injoy-Fitness-Studio (ehemaliges Triumph-Adler-Gelände) bietet Gudrun Schuster, die das Kletterprojekt initiiert hat, gemeinsam mit einem Team aus erfahrenen Kletterern des Deutschen Alpenvereins und der Kletterschule Frankenjura von 12.30 bis 15.00 Uhr kostenfreie Probestunden an.
Die Aktion ist Teil eines umfangreichen Begleitprogramms, das zur Ausstellung „Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege angeboten wird. Diese macht noch bis zum 5. Oktober 2018 Station im Klinikum Nürnberg Nord. Deren Ziel, Demenzkranken und ihren Angehörigen ein Leben in der Mitte der Gesellschaft zu ermöglichen, verfolgt auch Gudrun Schuster, als Krankenschwester und Fachkraft für Gerontopsychiatrie in der Diakoniestation Oberasbach tätig: „Die Demenzkranken sind selbst erstaunt über ihre Fähigkeiten und ihren Mut. Vor allem sind sie sichtlich stolz, dass sie etwas nicht Alltägliches, Ungewöhnliches, Neues gewagt und geschafft haben.“ Ruth Papouschek, Diakonie-Vorständin und Geschäftsführerin der Diakonie im Landkreis gGmbH, betont: „Unser Anliegen ist es, die Erkrankten wenigstens für ein paar Stunden in einer positiven Gefühlswelt verbleiben zu lassen.“

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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