Heinz Bruder schenkt der Stadt Fürth eine Million Euro

Oberbürgermeister Thomas Jung (re.) zeigt Paul Heinz, Heinz und Elfriede Bruder (v.li.n.re.) die "Ahnengalerie" der Stadt Fürth im Rathaus. Foto: Ebersberger
  • Oberbürgermeister Thomas Jung (re.) zeigt Paul Heinz, Heinz und Elfriede Bruder (v.li.n.re.) die "Ahnengalerie" der Stadt Fürth im Rathaus. Foto: Ebersberger
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FÜRTH - (web) Die Stadt Fürth darf sich über eine nicht alltägliche Spende in Höhe von einer Million Euro freuen. Der Burgfarrnbacher Spielzeugfabrikant Heinz Bruder ist der große Gönner.
Zahlreiche Namen geisterten durch den Raum, es wurde wild spekuliert, wer denn nun der „großherzige Fürther“ sei, der seiner Heimatstadt diese große Summe zukommen lässt. Auch sein Name ist dabei immer weder gefallen und so wurde nun im Fürther Rathaus das Geheimnis gelüftet. Oberbürgermeister Thomas Jung präsentierte den 85-Jährigen als edlen Spender.
Er wolle seiner Stadt „einfach was Gutes tun“, erklärte Bruder, der 1955 nach seinem Berufsabschluß als Werkzeugmacher in den von seinem Vater Paul 1926 gegründeten Betrieb eintrat und ihn sukzessive zu einem Weltunternehmen für Kinderspielzeug formte. Mittlerweile hat er die Geschäfte seinem Sohn Paul Heinz Bruder übergeben, der den Betrieb in Burgfarrnbach nun in der dritten Generation weiter ausbaut.
Einen konkreten Verwendungszweck für die Spende gebe es nicht, so Bruder. Er wünsche sich einfach, dass das Geld, das er ausdrücklich als Privatmann spendet, nachhaltig in die Stadtentwicklung einfließt. Wozu die Million letztlich verwendet wird, darüber soll im November der Ältestenrat entscheiden, ließ OB Jung wissen.
Er habe „höchsten Respekt“ vor seinen Eltern, so Paul Heinz Bruder. Man müsse einfach „von Zeit zu Zeit etwas zurückgeben an die Gesellschaft und die Mitarbeiter“, zeigt auch er Bodenhaftung.
Es ist übrigens keineswegs die erste Spende der Familie Bruder, wie OB Jung betonte. Schon in der Vergangenheit bewies die Familie mit etlichen Spenden und Unterstützungen ihre Großzügigkeit, aber auch Dankbarkeit gegenüber der Stadt. An die große Glocke wollten Heinz Bruder und seine Ehefrau Elfriede das nie hängen und so hätte es wohl auch diesmal sein sollen. Doch bei dieser Summe, so das Stadtoberhaupt, darf schon ein wenig Publicity sein.
Zuletzt gab es Ende der 1980er Jahre ein solch großes Geldgeschenk. Max Grundig ließ damals der Stadt eine Million Mark zukommen.

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Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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