Telekom startet Breitbandausbau für schnelleres Internet in Fürth

Stadt und Telekom ziehen gemeinsam am Glasfaserstrang: Wirtchaftsreferent Horst Müller (li.) sowie OB Thomas Jung (2.v.re.) und Werner Prucker (re.) gaben den Startschuss für den Breitbandausbau in Fürth. Foto: Ebersberger
  • Stadt und Telekom ziehen gemeinsam am Glasfaserstrang: Wirtchaftsreferent Horst Müller (li.) sowie OB Thomas Jung (2.v.re.) und Werner Prucker (re.) gaben den Startschuss für den Breitbandausbau in Fürth. Foto: Ebersberger
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FÜRTH - (web) Jetzt drückt die Telekom in Fürth aufs Gaspedal. Vor wenigen Tagen wurde mit dem Breitbandausbau für schnellere Internetanschlüsse begonnen. Insgesamt werden 44 Kilometer Glasfaser verlegt, rund 2.000 Haushalte sollen davon profitieren.

Wer hat nicht schon mal nervös vor seinem Computer gesessen und gewartet und gewartet. Schier im Schneckentempo bewegen sich die Daten - etwa Videos, Musik oder auch Fotodateien durchs Netz. Langsames Internet kann manchen den letzten Nerv rauben. In Fürth soll damit jetzt Schluss sein, so die Telekom.
Flächendeckend bis zu 50 Megabit pro Sekunde, aber mindestens 30 Mbit/s soll die Übertragungsgeschwindigkeit künftig betragen. Einen Geschwindigkeitsrausch wird das natürlich noch nicht auslösen, vor allem wenn man weiß, dass „Potenzial für eine Übertragungsrate von bis zu 250 Mbit/s“ im Glasfaserkabel steckt.
Aber immerhin könne man mit der jetzigen Technik in Verbindung mit Glasfaser, das mit Lichtimpulsen arbeitet, bis zu 100 Mbit/s erreichen. Hierzu muss aber das Kabel bis zum Haus verlegt sein, wie Werner Prucker von der Telekom erklärt.
In den meisten Fällen wird dies (noch) nicht der Fall sein. Die alten Kupferkabel werden durch Glasfaser ersetzt, welche bis zu den 26 Verteilerkästen verlegt werden. Dort wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt, bis zum Endverbraucher laufen die alten Kabel. Dabei gilt: je näher man an einem der grauen Verteilerkästen wohnt, desto mehr Geschwindigkeit ist möglich. Nur in Ausnahmefällen, so Prucker, gehen die Glasfaserkabel direkt ins Haus - etwa in sehr abgelegenen Gebieten, wo es sich nicht lohne, ein immens stromfressendes Multifunktionsgehäuse (Verteiler) aufzustellen.
Anders sieht das in den Gewerbegebieten aus. Dort sei die Internetgeschwindigkeit meist „standortentscheidend“ für Unternehmen, wie Wirtschaftsreferent Horst Müller weiß. So werden etwa im Golfpark Atzenhof oder auch im Gebiet Hardhöhe/West das Glasfaserkabel bis zum jeweiligen Firmengebäude verlegt. Dann sind auch die 100 Mbit/s erreichbar.
In „überschauberen Abschnitten“, so Markus Sand (Telekom) werden jetzt die Kabel verlegt, im Januar 2018 ist die Inbetriebnahme der neuen Leitungen geplant. Dann wird es auch keine weißen Flecken mehr in Sachen Internetgeschwindigkeit in Fürth geben.
Gefördert wird der Ausbau übrigens mit 390.000 Euro durch den Freistaat.

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