Fürther Stadtmuseum auf der Höhe der Zeit - Eröffnung wird mit Museumsfest gefeiert

Nach der Eröffnung vor acht Jahren wurde die Dauerausstellung nun modernisiert und einzelne Aspekte der Fürther Stadtgeschichte vertieft. (Foto: Patrick Sadi)
Fürth: Stadtmuseum Fürth |

FÜRTH (pm/ak) - Acht Jahre nach der Eröffnung wurde die Dauerausstellung des Stadtmuseums Fürth im Rahmen der Festlichkeiten „200 Jahre eigenständig“ umgestaltet und modernisiert.

Durch die Unterstützung der Stadt, der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen und eines Sponsors sind neue Exponate zur Fürther Stadtgeschichte zu sehen, beispielsweise eine historische Spiegelglasvitrine und eine funktionsfähige Feuerwehrspritze aus dem 19. Jahrhundert. Multi-Medial wird die neue Ausstellung mittels einer virtuellen Fahrt durch das Fürth des 18. Jahrhundert aufgewertet, die die Besucher mit einer 3D-Brille erleben können.
Die Entwicklung der Kleeblattstadt über die Jahrhunderte hinweg, wird anhand eines Multi-Touch-Screens, mit den sich verändernden Stadtgrenzen und der Gegenüberstellung historischer und heutiger Bilder, anschaulich dargestellt. Neue Mitmachstationen präsentieren die Exponate zeitgemäß und machen den Museumsbesuch zu einem echten Erlebnis.
Am 18. November verwandelt sich das Museum unter dem Motto „Baeumen lebt!“ in einen Markt- und Festplatz. Das Ensemble der Bühne Erholung 27 e.V. erweckt den ersten Fürther (Ober-)Bürgermeister, einen Magistrat - vergleichbar mit einem heutigen Stadtrat - und William Wilson, den legendären Ingenieur und Lokführer des ‚Adlers‘ in einer kleinen Spielszene zum Leben.

Ferner werden traditionelle Handwerke in den Räumen erlebbar. Es wird geschustert, gesponnen, getöpfert und geflochten, mit Federkiel geschrieben und geprägt. Eine Goldschlägerin zeigt ihr Können und erklärt anschaulich, wie die hauchdünnen Metallblättchen früher hergestellt wurden. Bei einem zünftigen Markttreiben darf auch ein Gaukler nicht fehlen. Marc Vogel von un-poco-loco führt über den Marktplatz im Museum und stellt die einzelnen Berufe vor.
Lebküchner und Gummibärchen-Gießer sind vor Ort und sorgen für das leibliche Wohl. Im Museumscafé gibt es Herzhaftes und Kalt- sowie Heißgetränke, die mit einem Hauch Goldstaub versehen werden.
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