Gegen Holstein Kiel will Kleeblattcoach Damir Buric "volle Power" sehen

Cheftrainer Damir Buric hat nach dem blutleeren Auftritt in Bielefed schon mal "einen anderen Ton" bei der Spielanalyse angeschlagen. Am Samstag müsse seine Mannschaft wesentlich konzentrierter und zielstrebiger agieren, so der Kroate. (Foto: bayernpress)

FÜRTH (web) – Nicht nur Damir Buric hofft auf das zweite Gesicht seiner Mannschaft. Auch die Fans des Fußballzweitligisten SpVgg Greuther Fürth bauen auf die Heimstärke des Kleeblatts, das am Samstag (13 Uhr) im heimischen Sportpark Ronhof den Tabellenzweiten Holstein Kiel empfängt.

Nur drei Zähler holten die Fürther in dieser Saison auf des Gegners Platz und sind damit Schlusslicht in der Auswärtstabelle. Zuhause läuft es dagegen wesentlich besser für das Team von Trainer Damir Buric. Mit 16 Punkten rangiert Fürth auf dem vierten Rang der Heimtabelle. Summa summarum reicht das derzeit aber nur zu Rang 17, nur der FC Kaiserslautern ist mit 12 Punkten schlechter platziert.
Nach dem überaus glücklichen 0:0 am Mittwoch bei Arminia Bielefeld, zählt für das Kleeblatt also nur ein Heimsieg, um langsam aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Doch Buric weiß: „Das wird eine schwere Aufgabe.“ Spielstark, variabel, kreativ und bei Standard stets gefährlich, so charakterisiert der Fürther Coach den Aufsteiger aus Kiel. Dennoch spiele er gegen eine solche Mannschaft lieber als gegen Teams, die den Ball nur hoch nach vorne dreschen.
Eine schnelle Führung und die Unterstützung durch das Fürther Publikum wären für ein weiteres Erfolgserlebnis im Ronhof sicher mehr als förderlich. Dann habe man mehr Selbstvertrauen, kommen die Pässe genauer, bist vor dem Tor sicherer und „du kannst einfach lockerer spielen“, erklärt der 53-jährige Kroate.
Am Samstag erwartet er von seinem Team „90 Minuten Power“, mehr Kampfbereitschaft, einen sicheren und druckvollen Spielaufbau sowie die nötige Durchschlagskraft vor des Gegners Tor. Das alles hat gegen Bielefeld total gefehlt, weshalb man „knallhart“ analysiert habe, verriet Damir Buric, der dann auch mal den Ton verschärfte.
Er ist sich sicher, dass die Mannschaft „das aufgenommen hat“ und die entsprechende Reaktion auf dem Platz zeigt. Andernfalls brechen ganz schwere Zeiten für den Zweitliga-Dino an.
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