Neue E-Ladesäule am Wildpark Hundshaupten

Dominik Bigge (Klimaschutzmanager), Daniel Schäffer (Kämmerei und Wildparkleitung), Landrat Dr. Hermann Ulm, Dirk Samel (stellvertretender Leiter Vertrieb Stadtwerke), Carmen Stumpf (Kämmerei und Wildparkleitung) und Michael Penert (Leiter Vertrieb Stadtwerke) (von links).
  • Dominik Bigge (Klimaschutzmanager), Daniel Schäffer (Kämmerei und Wildparkleitung), Landrat Dr. Hermann Ulm, Dirk Samel (stellvertretender Leiter Vertrieb Stadtwerke), Carmen Stumpf (Kämmerei und Wildparkleitung) und Michael Penert (Leiter Vertrieb Stadtwerke) (von links).
  • Foto: Landkreis Forchheim
  • hochgeladen von Roland Rosenbauer

FORCHHEIM (pm/rr) – Im Rahmen des Ausbaukonzepts für Ladeinfrastruktur im Landkreis Forchheim können Besucher des Wildparks Hundshaupten ab sofort kostenfrei Ökostrom an der E-Ladesäule tanken. Sie gehört zum Ladeverbund Franken plus und trägt als öffentliches Zeichen zur Förderung der E-Mobilität bei.

Am Nachmittag des 16. Mai weihte Landrat Dr. Hermann Ulm, zusammen mit Dirk Samel und Michael Penert (Stadtwerke Forchheim), Carmen Stumpf und Daniel Schäffer (Kämmerei und Wildparkleitung) sowie Dominik Bigge (Klimaschutzmanager) die Ladesäule am Wildpark Hundshaupten ein. „Die Besucher unseres Wildparkes können nun mit dem E-Auto anreisen und während des Aufenthaltes den Akku aufladen“, freut sich Landrat Dr. Hermann Ulm.

In 90 Minuten auftanken

Auch Vertriebsleiter Michael Penert und sein Stellvertreter Dirk Samel sind stolz, dass das Projekt E-Ladesäule am Wildpark so reibungslos und schnell realisiert werden konnte. „Die Besucher können während ihres Aufenthalts in anderthalb Stunden ihr Fahrzeug vollständig laden,“ erklärt. Dirk Samel. „Möglich machen dies die zwei TYP2-Ladeanschlüsse mit je 22kW Ladeleistung, welches den Anforderungen der Ladesäulenverordnung entspricht.“

Kostenloser Strom für die Besucher

Die E-Ladesäule stammt vom regionalen Hersteller ABL aus Lauf an der Pegnitz. Eingebunden ist die Ladesäule im Ladeverbund Franken plus, der die Metropolregion Nürnberg abdeckt. „Die Ladesäule soll nicht nur die Attraktivität für unsere Besucher steigern, die nun kostenlos während des Wildparkbesuchs laden können, sondern auch ein Zeichen zur Förderung der E-Mobilität sein“, erklärt Daniel Schäffer.

Klimaschutz hat Priorität

Die Stadtwerke Forchheim sorgen als Mitglied im Ladeverbund Franken plus mit 50 weiteren Stadtwerken in der Region für einheitliche Zugangsmöglichkeiten zu E-Ladesäulen. In Abstimmung mit dem Klimaschutzmanagement des Landkreises hatten die Stadtwerke Forchheim im März 2017 einen Antrag auf Bundesförderung gestellt, der Ende 2017 beschieden wurde.

Landkreis will Mobilitätswende fördern

„Eigentlich warten sämtliche Kommunen sehnsüchtig auf die Ladeinfrastruktur, die Ladesäule am Wildpark ist die erste Ladesäule im Landkreis aus dem Bundesprogramm“, sagt Dominik Bigge.

Landrat Dr. Hermann Ulm zeigte sich erfreut, dass das damals initiierte Projekt des Ausbaukonzepts nun erste Erfolge zeigt: „Im Landkreis Forchheim wollen wir mit einer flächendeckenden und modernen Infrastruktur nicht nur vorbereitet sein, sondern die Mobilitätswende aktiv fördern.“

Autor:

Roland Rosenbauer aus Forchheim

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