Probleme durch überquellende Altpapiertonnen

Solche Kartonstapel neben der Altpapiertonne werden künftig nicht mehr mitgenommen.
  • Solche Kartonstapel neben der Altpapiertonne werden künftig nicht mehr mitgenommen.
  • Foto: Landkreis Forchheim
  • hochgeladen von Roland Rosenbauer

FORCHHEIM (pm/rr) – Die Abfallwirtschaft des Landkreises Forchheim entsorgt das Altpapier aus Privathaushalten durch die Firma Veolia. Wenn die Papiertonne nicht mehr ausreicht, stellen die Bürger den Rest gerne daneben. Dies bringt jedoch einige Probleme mit sich, denn bereitgestelltes Papier quillt bei Regen auf und zerfällt beim Versuch es in das Müllfahrzeug zu wuchten.

Darüber hinaus nimmt es stark an Gewicht zu. Bei an mehreren Haushalten zusätzlich bereitgestelltem Papier pro Straße ist dies nur mit enormen Zeit- und vor allem Kraftaufwand zu handhaben. Darüber hinaus können diese nassen Papierklumpen inmitten des restlichen Altpapiers schlechter sortiert werden. Ein hochwertiges Recycling ist unter Umständen nicht mehr möglich.

Fehlverhalten könnte zu Gebührenerhöhung führen

Oft stehen Kartonagen neben fast leeren Papiertonnen, was die Ladearbeit der Müllwerker verdoppelt. Manchmal erfolgt die Bereitstellung sogar in Eimern oder Wannen. Das Entleeren dieser diversen Gefäße in die Schüttung des Müllfahrzeuges ist mit erheblichen Problemen verbunden.

Dieser unnötige erhöhte Aufwand bei der Einsammlung und Verwertung erhöht den Druck auf die Kosten, welche später durch Gebühren auf die Bürger umgelegt werden.

Auch die Wertstoffhöfe nehmen Altpapier an

Wenn zum Beispiel bei einem Umzug oder beim Kauf größerer Produkte übermäßiges Altpapier oder Kartonagen anfallen sollte, kann diese Menge an den 30 Wertstoffhöfen im Landkreis Forchheim kostenfrei abgegeben werden. Sollte die Papiertonne regelmäßig nicht ausreichen, so kann eine zusätzliche Tonne kostenfrei bei der zuständigen Firma Veolia angefordert werden (Tel.: 09502/94940 bzw. Info-Pettstadt@veolia-umweltservice.de).

Oft befinden sich in den Papiertonnen nur einige sperrige Kartonagen und vor allem viel Luft. Meistens genügt es, die Kartonagen zu zerkleinern, so dass das ganze Papier hineinpasst. Papier von gewerblichen Betrieben muss (mit Ausnahme von Kleinmengen) ohnehin über privatwirtschaftliche Firmen entsorgt werden.

Autor:

Roland Rosenbauer aus Forchheim

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