Oberasbach strebt offizielle Zertifizierung an
Bewerbung zur fahrradfreundlichen Kommune läuft

Oberasbach auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Kommune.
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  • Oberasbach auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Kommune.
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OBERASBACH (pm/ak) - 83 bayerische Kommunen gehören bereits offiziell dazu, so zum Beispiel der Landkreis Fürth, die Stadt Stein und seit Kurzem auch der Markt Cadolzburg. Nun macht sich auch Oberasbach auf den Weg in Richtung Zertifizierung.

Immer öfter aufs Rad umzusteigen, das bietet sich in einer "Stadt der kurzen Wege" wie Oberasbach geradezu an. Viele Möglichkeiten bieten sich hier für Freizeitradler auf zahlreichen Routen im Umkreis. Erklärtes Ziel ist es aber, Menschen auch im Alltag dazu zu bringen, schadstofffreie Verkehrsmittel vermehrt zu nutzen. Das heißt auch, immer öfter dem Fahrrad den Vorzug vor dem Auto zu geben.
Mit ihrer Bewerbung um eine Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK e.V.) möchte die Stadt ihr Konzept für eine klimafreundliche Mobilität überprüfen und professionell überarbeiten.
Termin für die Vorbereisung durch die AGFK e.V. steht fest
Bereits im November 2019 hat sich die Stadt Oberasbach auf Grundlage eines Stadtratsbeschlusses um die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen (AGFK e.V.) beworben. Nun steht das Datum für die sogenannte Erst- oder Vorbereisung fest.
Sofern das Pandemiegeschehen es zulässt, findet am 12. Oktober 2021 die erste Bereisung durch eine Delegation der AGFK in Oberasbach statt, um sich vor Ort ein Bild von der Fahrradfreundlichkeit der Stadt zu machen. Im Anschluss daran hat die Kommune maximal vier Jahre Zeit, die erklärten Ziele zumindest teilweise in die Praxis umzusetzen. Erst dann erfolgen nach der Hauptbereisung die Zertifizierung und die endgültige Aufnahme in den Verein.
Verwaltungsinterner Austausch
Um die Arbeit für die kommenden acht Monate zu strukturieren und zu organisieren, hat sich im Rathaus ein internes Team aus den Bereichen Politik, Bauamt und Öffentlichkeitsarbeit zusammengefunden. Zunächst heißt es, sämtliche Infomaterialien rund um das Thema in einer Cloud (BayernBox) zu sammeln und für die beteiligten Akteure personen- und fächerübergreifend zugänglich zu machen. Dieser Daten- und Wissenspool dient als zentrale Arbeitsplattform.
Im Anschluss daran folgt die Bestandsaufnahme: Wo stehen wir in Sachen Radverkehr und wo wollen wir hin? Der Bewerbungsprozess sieht vor, einen Fragenkatalog abzuarbeiten zu den Themen Radinfrastruktur, Service und Kommunikation. 
Zweiter Bürgermeister Norbert Schikora stellt Konzept im Stadtrat vor
In der jüngsten Stadtratssitzung vom 22. Februar skizziert Norbert Schikora das geplante weitere Vorgehen. 
Grundlage und Hauptaugenmerk bildet der Kriterienkatalog der AGFK für die Aufnahme als Mitglied. Eine erste Übersicht habe gezeigt, dass Oberasbach schon eine Reihe der Anforderungen erfüllt. Die bisherigen Dokumente müssen aber zu einem Radverkehrskonzept zusammengeführt und verdichtet werden.
Um von Anfang an eine breite Akzeptanz für das Vorgehen sicherzustellen, ist die Konstituierung einer Projektgruppe angeregt worden, die sich aus Mitgliedern des Stadtrates, der Verwaltung und Teilnehmern von Fachgruppen wie dem ADFC, aktiven Radfahrern, dem Bund Naturschutz oder anderen Interessengruppen zusammensetzt.
Wesentlich sei auch, das künftige Radverkehrskonzept eng mit dem Stadtentwicklungskonzept zu verzahnen, insbesondere mit dem Schwerpunktthema „Mobilität“. Ein verwaltungsinternes Gespräch mit dem dafür beauftragten Planungsbüro stehe zeitnah an, um die Vorgehensweise und Einbindung abzustimmen.
Information der Bürgerinnen und Bürger
Um eine breite Akzeptanz aller Verkehrsteilnehmer zu erreichen, wird die Stadt Oberasbach kontinuierlich über das Thema Radverkehr informieren. Auf der Homepage findet sich unter dem Navigationspunkt „Mobilität“ eine eigene Rubrik mit Berichten über den Bewerbungsprozess und Entwicklungen oder Veränderungen bei Radwegen, Serviceleistungen oder Aktionen rund ums Radfahren.

Für Nachfragen der Bürgerinnen und Bürger wurde eine eigene E-Mail-Adresse eingerichtet: fahrrad@oberasbach.de

Oberasbach auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Kommune.
Das Logo der AGFK
Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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