Umbau nimmt Gestalt an
Neues vom Zirndorfer Bahnhof

Der Zirndorfer Bahnhof ist derzeit nur über eine steile Treppe erreichbar; das stellt Rollstuhlfahrer, Menschen mit Gehbehinderung, schwerem Gepäck oder auch Kinderwägen vor große Probleme. Foto: Archiv Stadt Zirndorf
  • Der Zirndorfer Bahnhof ist derzeit nur über eine steile Treppe erreichbar; das stellt Rollstuhlfahrer, Menschen mit Gehbehinderung, schwerem Gepäck oder auch Kinderwägen vor große Probleme. Foto: Archiv Stadt Zirndorf
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ZIRNDORF (pm/ak) - Der Zirndorfer Bahnhof bekommt 2024 einen Aufzug. Entsprechende Planungen haben Vertreter der Deutschen Bahn jetzt in einer Videokonferenz Bürgermeister Thomas Zwingel und Bauamtsleiter Gerhard Klein vorgestellt.

Geplant ist dabei, den Aufzug genau gegenüber der bestehenden Treppenanlage zu installieren. Der Ausstieg auf dem Bahnsteig wird dann ohne Drehen des Rollstuhls oder Kinderwagens möglich. Hinzu kommen umfangreiche weitere Arbeiten am Bahnsteig und in der Unterführung, so dass für die Bauzeit mit Schienenersatzverkehr gearbeitet werden muss. Abgeschlossen werden die baulichen Änderungen dann im August 2024.
Auch die Beschilderung wird ergänzt. Da die Stadt eine barrierefreie Rampe und eine Fahrradabstellanlage neben der Unterführung realisieren möchte, werden die beiden Planungen eng aufeinander abgestimmt.

Nicht mehr möglich wird dann aber das „Durchradeln“ durch die Unterführung sein, die Gefahr für Benutzer des Aufzugs und Radfahrer wäre zu groß, weil aus Platzgründen kein Abstand eingehalten werden kann. Eine Verlagerung des „Radwegs“ auf die Treppenseite ist aus dem gleichen Grund nicht möglich. Radfahrer müssen dann bei der Unterführung absteigen und können erst auf der Nordseite des Bahnhofs wieder in die Pedale treten. Für Bürgermeister Zwingel, selbst gerne mit dem Rad unterwegs, ist dies angesichts der mit dem Aufzug erreichbaren Verbesserungen aber verschmerzbar. „Ich fahre auf dem Heimweg auch immer durch die Unterführung. Das Absteigen ist im Vergleich zur wichtigen und lang umkämpften Barrierefreiheit am Bahnhof ein Kinderspiel.“

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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