Erster Kinderfeuerwehrtag im Landkreis Fürth
Retten, Löschen, Schützen

An 9 Stationen mussten die jungen Nachwuchskräfte verschiedenste Aufgaben bewältigen.
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  • Foto: Roland Beck
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LANDKREIS FÜRTH (pm/al) - Die Freiwilligen Feuerwehren sorgen für Sicherheit. Sie retten Leben und unterstützen in bedrohlichen Lagen. Um gut ausgebildete Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen in den Einsatz schicken zu können starten die Ortswehren schon früh mit der Ausbildung. Beim ersten Kinderfeuerwehrtag im Landkreis Fürth wurden die jungen Nachwuchskräfte an die so wichtigen Aufgaben der Feuerwehr herangeführt.

„Dieser Tag ist eine tolle Möglichkeit Kinder für die Tätigkeiten der Feuerwehr zu begeistern. Sie können  sehen, dass dieses Engagement wichtig für unsere Gesellschaft ist und dass es außerdem Spaß macht sich als Team gegenseitig zu unterstützen. Nebenbei lernen sie wichtige erste Grundlagen z.B. im Bereich erste Hilfe. Vielen Dank an alle Beteiligten, die diesen Tag möglich gemacht haben“, so Landrat Matthias Dießl.
Etwa 100 Kinder aus den Kinderfeuerwehren im Landkreis im Alter von 6 – 12 Jahren nahmen an dem Ausbildungstag teil. Die jungen Feuerwehrmänner und Frauen kamen aus Feuerwehren der Landkreis-Gemeinden und traten an verschiedenen Stationen an und sammelten bei einer Dorfrally Lösungsbuchstaben.

An den 9 Stationen wurden dabei verschiedenste Fertigkeiten trainiert, die als Feuerwehrler nützlich sind. So  galt es an einer Station möglichst schnell verschiedene Gerätschaften so zusammenzubauen, dass am  Ende ein Löschangriff nach FWDV 3 zu sehen ist. An einer anderen Station wurde der Orientierungssinn beim Geocaching trainiert.
Auch Wasser darf bei der Feuerwehr natürlich nicht fehlen. So musste an einer Station möglichst viel Wasser transportiert werden und an einer anderen, Löschwasser zu einem brennenden Haus über eine Gefahrenzone gebracht werden. Dabei konnten die Kinder spielerisch ihre Ausdauer und Teamfähigkeit trainieren.
Gute Feuerwehrmänner und Frauen sind auch im Bereich erste Hilfe gut ausgebildet und so musste ein verletzter Fahrradfahrer versorgt werden. An der letzten Station mussten die jungen Nachwuchskräfte dann noch einmal die letzten Kräfte bündeln. Es galt zu löschen. Dabei mussten mit einer Kübelspritze Symbole an einer Wand getroffen bzw. ausgelöscht werden.
Bei einem gemeinsamen Mittagessen konnten sich die jungen Feuerwehrmänner und Frauen zum Abschluss stärken. Das Lösungswort haben am Ende alle Teilnehmenden herausgefunden und die Stationen gut gemeistert. Die nächsten Einsätze können also kommen.

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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