Initiative informierte sich über Blühfläche in Veitsbronn
„Gutes aus dem Fürther Land“

Beitrag zur Artenvielfalt: Landrat Matthias Dießl (6.v.l.) und Veitsbronns Bürgermeister Marco Kistner (5.v.l.) informieren sich mit der Regionalinitiative “Gutes aus dem Fürther Land“ vor Ort über die Blühfläche.�
  • Beitrag zur Artenvielfalt: Landrat Matthias Dießl (6.v.l.) und Veitsbronns Bürgermeister Marco Kistner (5.v.l.) informieren sich mit der Regionalinitiative “Gutes aus dem Fürther Land“ vor Ort über die Blühfläche.
  • Foto: Landratsamt Fürth
  • hochgeladen von Arthur Kreklau

VEITSBRONN (pm/ak) - Über Blühflächen war im Rahmen des Volksbegehrens “Rettet die Bienen” viel in den Medien zu lesen. Die Landwirtschafts-Familie Müdsam in Veitsbronn animierte dies zur mittlerweile 70. Blühpatenschaft.

Die Regionalinitiative “Gutes aus dem Fürther Land” informierte sich mit Landrat Matthias Dießl und Veitsbronns Bürgermeister Marco Kistner vor Ort über die Blühfläche.“Blühflächen sind Ackerflächen, die mit artenreichen Mischungen von Blütenpflanzen eingesät werden und für eine Zeit von ein bis fünf Jahren die Landschaft verschönern. Sie sind ein vielfältiger und attraktiver Lebensraum auf Zeit”, erklärte Michael Müdsam. Diese Flächen bieten Tieren Schutz und Nahrung und bilden bunte Farbtupfer in unserer Kulturlandschaft. Sie fördern die Artenvielfalt, sind Rückzugsräume für Pflanzen und Tiere, schützen ganzjährig den Boden, sowie das Oberflächen- und Grundwasser.
Bis Ende September verpflichtet sich Familie Müdsam, das Ackerstück weder zu mulchen noch zu mähen. Im Herbst endet die Patenschaft. “Die abgeblühten Pflanzen werden dem Boden zurückgeführt, tragen zur Humusbildung bei und Dünger kann für die Folgefrucht eingespart werden”, so Michael Müdsam.
Neben der Familie Müdsam werden von weiteren Landwirten im Landkreis Fürth Blühflächenpatenschaften angeboten. Auch durch den gemeinnützigen Verein FürthNatur e.V. sind 5.000 m² Blühfläche bei Horbach durch den Landwirt Herbert Engelhardt entstanden, finanziert durch Spenden von Mitbürgern. Landrat Matthias Dießl sieht Blühpatenschaften als Angebot an die Allgemeinheit: “Dadurch kann jeder etwas für die Artenvielfalt tun, gleichzeitig kommen die Verbraucher mit der Landwirtschaft in Kontakt.” Bürgermeister Marco Kistner freute sich, dass die Blühwiese in seiner Gemeinde entstanden und auf so großes Interesse gestoßen ist.

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