40 Jahre Markt Schwanstetten: Gespräch mit Zeitzeugen am 27. Januar

Das 1983 eröffnete Rathaus wurde damals bewusst auf „neutralem“ Gebiet errichtet und ist heute zusammen mit der Gemeinde- und Sporthalle das Herz der Marktgemeinde Schwanstetten.
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  • Foto: © Gemeinde Schwanstetten
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SCHWANSTETTEN (pm/vs) - „Entdecken, was uns verbindet“ ist das Motto eines Gespräches mit Zeitzeugen am kommenden Sonntag, 27. Januar, 17 Uhr, in der Kulturscheune Leerstetten.

Der Anlass: Vor 40 Jahren wurden im Rahmen der Gebietsreform die damals selbstständigen Gemeinden Leerstetten und Schwand zur neuen Gemeinde Markt Schwanstetten zusammengelegt. Neben Zustimmung gab und gibt es bis heute auch Vorbehalte. Eine evangelisch-lutherische Kirchengemeinde, eine Abteilung des Bayerischen Bauernverbandes und eine Freiwillige Feuerwehr gibt es bis heute getrennt in beiden Gemeinden. Auch das 1983 eröffnete Rathaus in der geografischen Mitte der einstmals selbstständigen Gemeinden hat nicht bei allen Menschen ein Gemeinschaftsgefühl erzeugt. Die seit Mai 1978 Zugezogenen stört es in aller Regel weniger, denn sie kennen die Zeit vor der Gebietsreform nicht mehr, doch bei manchen Alteingesessenen schwillt auch heute noch der sprichwörtliche Kamm, wenn sie an die „Zwangsverheiratung“ zurückdenken. 
In der Gesprächsrunde am 27. Januar mit Fritz Schrödel, Klaus Pfann, Mathias Zeh, Herbert Lanzl und Friedrich Leickam stehen jedoch die positiven Aspekte und Erfahrungen im Vordergrund. Zum Zuhören und Mitreden ist jedermann herzlich willkommen.

Schwieriger Prozess


Die Gebietsreform verfolgte damals den Zweck, kleinere Gemeinden im Blick auf die Zukunft zu wirtschaftlich leistungsstärkeren Gebilden zusammenzufügen. Meistens wurden Dörfer und Siedlungen einer naheliegenden größeren Stadt eingemeindet. Im Falle von Schwand und Leerstetten waren die Orte aber beinahe gleich groß und im neuen Namen Schwanstetten kommt das ehemalige Leerstetten nur noch in der unbedeutenden zweiten Namenshälfte vor. 

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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