Der Siebener Radweg

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Leichte Tour von Langenzenn nach Horbach (22 km)

Der Siebener Radrundweg in Langenzenn führt durch eine interessante Kulturlandschaft mit sehenswerten Baudenkmälern und schmuckem Ortsteilen. Ebenso abwechslungsreich ist die Natur entlang des Radweges, der die Zenn an einigen Stellen kreuzt und an stillen Bachläufen und Biotopen, saftigen Wiesen, Hecken, Baumgruppen und Wäldern vorbei führt.
Ausgangspunkt des Siebener Radwegs 3, den wir uns hier herausgesucht haben, ist der Schießhausplatz in Langenzenn.
Der Radweg verlässt den Schießhausplatz über die Försterallee entlang der Zenn, kreuzt die Sanktustorstraße und führt entlang der Bahnlinie zum Bahnhof und weiter über die Nürnberger Straße. Vom Hausener Weg fahren wir weiter über den gemeinsamen Geh- und Radweg nach Horbach.
Dort wechseln wir die Fahrbahn auf die rechte Straßenseite und biegen rechts in die Weiherstraße ab. Wir radeln weiter zum Siebener Platz und von dort in Richtung Kammerholz und links ab über die Gemeindeverbindungsstraße nach Klaushof–Stinzendorf.

Von Stinzendorf radeln wir weiter nach Keidenzell und über den Radweg nach Burggrafenhof. Hier verlassen wir den Siebener Radrundweg und kürzen ab. Wir fahren durch Burggrafenhof und weiter auf dem gemeinsamen Fuß- und Radweg bis zur Einmündung der Kapell-Leite, biegen dort links ab und dann rechts Richtung Hallenbad – Reichenberger Straße – Pfaffenleite – Würzburger Straße und wieder zurück zum Schießhausplatz.

Die Siebener
Siebener sind sogenannte Feldgeschworene – gewählte und vereidigte Männer, die darüber wachen, dass die Grenzsteine an ihrem Ort bleiben. Der Name „Siebener“ leitet sich davon ab, dass das Feldgeschworenen-Kollegium aus sieben Personen besteht. In Franken kann bis ins 13. Jahrhundert nachgewiesen werden, dass Siebener für das Setzen und die Überwachung der Grenzsteine zuständig waren. Die Siebener brachten zur Beweissicherung zusätzlich zum Grenzstein besondere Belege in die Erde ein (Siebenergeheimnis). An dieser bewährten Tradition hat sich selbst in Zeiten moderner elektronischer und satellitengestützter Vermessungstechnik nichts geändert.
Apropos „Siebener“: In Horbach lädt das „Café Siebener“ alle Sportbegeisterten, die auf dem eigenen Gelände SwinGolf und Fußball-Golf spielen – und natürlich auch alle Nichtsportler – zu Kaffee, Kuchen und leckeren Erfrischungen ein.

Autor:

Die EXPERTEN Redaktion aus Nürnberg

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