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Wer hilft wenn Sie „der Schuh drückt“?
Dies sind die Unterschiede zwischen kosmetischer und medizinischer Fußpflege

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Eine fachgerechte Fußbehandlung erhöht das gesamtkörperliche Wohlbefinden. Dies mag nicht zuletzt daran liegen, dass viele Nervenenden und Nervenpunkte, die unseren gesamten Körper durchlaufen, in unseren Füßen und in der Fußsohle liegen. Generell unterscheidet man bei Fußpflegebehandlungen zwischen der kosmetischen Fußpflege und der medizinischen Fußbehandlung.

Pediküre
Die kosmetische Fußpflege (Pediküre) ist medizinisch nicht notwendig und ergänzt lediglich die eigene Fußpflege. Somit handelt es sich dabei um pflegende und ästhetische Maßnahmen am gesunden Fuß. Wer eine kosmetische Fußpflegerin besucht, tut dies also, um sich – zum Beispiel nach einem langen Tag auf den Beinen – etwas Gutes zu tun und sich verwöhnen zu lassen.

Eine „einfache Fußpflege“ bzw. Pediküre umfasst die folgenden Behandlungen:
• das Schneiden und Feilen der Zehennägel
• das Entfernen der Hornhaut
• das Zurückschieben des
Häutchens über dem Zehennagel
• das Eincremen und Massieren der
Füße

Vor allem im Sommer nehmen Frauen auch gerne die Dienste einer Fußpflegerin in Anspruch, um sich die Zehennägel mit modischen Lacken, einem schicken French-Look oder trendigen NailArt-Designs verschönern zu lassen.

Bei der „umfassenden Fußpflege“ wird die „einfache Fußpflege“ um ein neutrales Fußbad ergänzt. Seife und dergleichen kommen dabei nicht zum Einsatz, da Alkalien den Säuremantel der Haut zerstören können, was wiederum das Entstehen von Fußpilz, Nagelpilz, Ekzemen und dergleichen begünstigen kann.

Podologie
Die Podologie entwickelte sich aus der Medizin heraus und ist ein anerkannter medizinischer Heilberuf, für den bei Bedarf vom Arzt ein podologisches Rezept ausgestellt werden kann. Seit in Kraft treten des Podologengesetzes im Jahr 2002 zählt die Tätigkeit der Podologin bzw. des Podologen zu den medizinischen Assistenzberufen.

Bei der medizinischen Fußbehandlung (Podologie) handelt es sich um präventive, therapeutische und rehabilitative Behandlungen am gesunden, von Schädigungen bedrohten oder bereits geschädigten Fuß. Das Tätigkeitsfeld einer Podologin bzw. eines Podologen ist daher ausgesprochen vielfältig und erfordert eine solide podologische Ausbildung mit breitem medizinischem Hintergrundwissen. Podologen arbeiten eng mit anderen Berufsgruppen, wie beispielsweise Ärzten, Orthopädieschuhmachern oder Krankengymnasten zusammen. Denn nur im Rahmen dieses interdisziplinären Konzepts lässt sich eine dauerhafte Verbesserung von Fußbeschwerden gewährleisten. Darüber hinaus beugt das prophylaktische Betreuungskonzept neuen Erkrankungen vor.

Zum Aufgabenfeld einer Podologin bzw. eines Podologen gehört unter anderem auf höchstem hygienischem Niveau
• die Pflege und Erhaltung des gesunden und kranken Fußes

• das Erstellen eines Fußstatus
• das Erkennen und die Behandlung von krankhaften Veränderungen am Fuß wie
Fußfehlstellungen und Zehendeformitäten
(durch Einlagen und Druckschutzempfehlungen)

• das Erkennen und die Pflege von krankhaften Haut- und Nagelveränderungen wie Pilze oder
Ekzeme, Hühneraugen oder Warzen

• die Behandlung unterschiedlicher Clavi-Arten und Warzen sowie Verhornungen mit Skalpel und Fräser

• die Behandlung von Nagelveränderungen mit Nagelspangen und Nagelprothetik

• Risiko-Fußbehandlungen, Diabetes, Angiopathie (pAVk), Neuropathie, Rheumatiker

• Beratung zu Pflegeprodukten zur Reduzierung von Haut- und Nagelproblemen.

Autor:

Die EXPERTEN Redaktion aus Nürnberg

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