Durch Himmel und Höll’

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Der Silvaner Erlebnisweg in Eisenheim

Beim „Silvaner Erlebnisweg“ handelt es sich um einen sehr einfachen Wanderweg, der meist auf geteerten oder gepflasterten Wegen in den Weinbergen verläuft und mit seiner Länge von sieben Kilometern auch für ungeübte Wanderer oder als Halbtags-Tour bestens geeignet ist. Etwas kniffelig ist es allerdings den Einstieg zu finden. Am besten stellt man sein Auto am Parkplatz Obereisenheim direkt an der Fähre ab. Über die Straße geht man dann in den Ort hinein, hält sich rechts (Richtung Schwanfeld) und folgt anschließend dem Wegweiser „c“. Von hier aus ist der Weg dann bestens ausgeschildert.Wer sich auf den Silvaner Erlebnisweg begibt, der begibt sich wortwörtlich in die Höll‘. Aber keine Angst, als Höll‘ wird die Weinlage bezeichnet, die sich rund um Obereisenheim erstreckt. Bei der entspannten Wanderung durch die Weinberge kommt man als Ausgleich zur Höll’ auch zum Untereisenheimer Sonnenbergs und entdeckt dabei eine prächtige Landschaft die mit reizvollen Ausblicken, unter anderem auf den im Tal dahinfließenden Main, nicht geizt. Belohnt wird man außerdem mit den köstlichen Weinen aus Unter- und Obereisenheim, darunter auch dem Namenpaten des Wegs, dem Silvaner.

Der Silvaner
Die erste urkundliche Erwähnung der Rebsorte Silvaner in Deutschland datiert auf den 5. April 1659. Dem Dokument zufolge übergab die Frau des Obereisenheimer Wirtes und Gerbers Georg Krauß, „25 Silvanerfechser“ an den Gräflich Castellschen Boten Michael Saueracker. Die Reben wurden Tags darauf von Jakob Heyd in der Lage Rennsteig, im Castell‘schen Weingut eingepflanzt. Wenn man so will, ist Obereisenheim damit die Heimat des deutschen Silvaners. Wo genau diese Rebsorte ihren Ursprung hat, lässt sich nicht eindeutig belegen. Bis heute aber ist der Silvaner die dominierende Qualitäts-Rebsorte in Franken.

Ein Lebenstraum
Einen Genuss für alle Sinne hält das Weingut Hirn in Untereisenheim für seine Besucher bereit. Inmitten grüner Hügel liegt das Weingut auf dem Kunst und Wein eine einzigartige Verbindung eingehen. Denn hier, in den Weinbergen des traditionsreichen Winzerörtchens hat sich Matthias Hirn seinen Lebenstraum erfüllt: ein einzigartiges Weingut, für dessen Gestaltung er den legendären Österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser gewinnen konnte. Nach dem Tod Hundertwassers vollendete Heinz Springmann das fantasievolle Bauwerk, das seither zu den architektonischen Highlights der Region zählt. Die lebensfrohen Farben der Fassade, die leuchtende Bruchkeramik und die organischen Strukturen mit ihren verspielten Kuppeln und Säulen vermitteln ein einzigartiges Gefühl von Geborgenheit und Schönheit. Dass hier vorzügliche, vielfach prämierte Weine produziert werden, versteht sich ohnehin von selbst.

Autor:

Die EXPERTEN Redaktion aus Nürnberg

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