Geschichte trifft Gegenwart

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Das Kirchenburgmuseum Mönchsondheim

Das Kirchenburgmuseum Mönchsondheim ist ein Freilichtmuseum der besonderen Art. Die Kirchenburg und die zum Museum gehörigen Gebäude des Dorfes stehen immer noch an ihrem Originalstandort mitten im Dorf. Seit der Museumsgründung 1981 können Besucherinnen und Besucher hier nicht nur in die vergangene, sondern auch in die gegenwärtige Alltagswelt eines mainfränkischen Dorfes eintauchen.

Historische Gebäude entdecken

Neben der Kirchenburg samt Pfarrkirche laden das 1557 erbaute Rathaus mit Gemeindebäckerei und Posthilfsstelle, das aus dem Jahr 1790 stammende Gasthaus „Zum Schwarzen Adler“ mit Kegelbahn, der ab 1700 errichtete Kleinbauernhof Hahn, die Dorfschule von 1927 sowie weitere kleine Nebengebäude wie die Milchsammelstelle aus den 1950er Jahren zu einem spannenden Spaziergang durch 500 Jahre Kulturgeschichte ein.

Neue Dauerausstellungen

In den Jahren 2013 bis 2015 wurde die denkmalgeschützte Kirchenburg saniert und bietet nun spannende und informative Dauerausstellungen mit moderner Medientechnik und Hands-On-Stationen zu den Themen „Das mainfränkische Dorf“, „Dörfliches Handwerk“, „Der fränkische Weinbau“ und natürlich „Kirchenburgen“.

Sonderausstellungen
Bis zum 3. Dezember 2017 präsentiert das Museum die Sonderausstellung „Dorf im Umbruch – Die Reformation im ländlichen Mainfranken“ und wirft damit im Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“ einen Blick auf das Reformations- geschehen in Landgemeinden.

1. Okt.: Herbst- und Kelterfest
Erleben Sie, wie früher Dreschflegel zum Einsatz kamen, ein Kleebock „aufgebockt“ oder Weißkraut eingestampft wurde. Zur Belohnung nach der harten Arbeit gibt es frisch gekelterten Apfel- und Traubensaft sowie Buttermilch aus dem historischen Butterfass. Darüber hinaus warten die Mönchsondheimer mit vielen Leckereien für das leibliche Wohl auf. Ein Fest für die ganze Familie!

Und im kommenden Jahr...

Der Kinderaktionstag im Mai bietet neben Theateraufführungen auch Mitmachangebote für die jüngsten Besucher. Im Juni folgt der 15. Unterfränkische Volksmusiktag mit einem abwechslungsreichen Programm zu alten Volksliedern, historischen Tänzen und fränkischem Dialekt. Das Kirchenburgfest Anfang Juli ist der Klassiker unter den Museumfesten. Hier lassen sich Büttner, Bürstenbinderin, Korbflechter, Polsterer, Schmied, Zimmerer und viele weitere über die Schulter schauen. Kinder und Erwachsene dürfen dabei selbst mit Hand anlegen, zwischendurch in das „Mittelalterliche Dorf“ eintauchen oder dem Streichelzoo einen Besuch abstatten.Mehr erfahren können Sie unter www.kirchenburgmuseum.de

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Autor:

Die EXPERTEN Redaktion aus Nürnberg

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