Kalchreuther Panoramarunde

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Nicht nur zur Kirschblüte ein echtes Erlebnis

Seit mittlerweile fünf Jahren verfügt Kalchreuth über ein vorzügliches Wanderleitsystem mit acht Übersichtstafeln und 71 Wandertafeln, die an Wegkreuzungen die Orientierung erleichtern. Kalchreuther Gastronomen, hiesige Geldinstitute und Gewerbetreibende sowie der VGN hatten seine Einrichtung unterstützt. Bevor man sich auf einen der vorzüglich ausgeschilderten Wanderwege begibt, lohnt sich aber auch ein Bummel durch Kalchreuth, bei dem es einige Sehenswürdigkeiten zu bewundern gilt. Das „Hallerschloss“ zum Beispiel. Das in Privatbesitz befindliche Schlösschen ist ein vorzügliches Beispiel für einen patrizischen Herrensitz in der Altnürnberger Landschaft. Nicht minder reizvoll ist die Sankt-Andreaskirche, die von beiden Konfessionen genutzt wird und mit seinem Hauptaltar aus der Werkstatt Wohlgemuts und dem aus grauem Sandstein gemeiselten neun Meter hohen Sakramentshäuschen ein Schatzkästlein spätgotischer Kunst darstellt.
Nachdem man sich ein wenig in Kalchreuth umgesehen hat, gilt es nun die Wanderschuhe zu schnüren. Wer will kann die reizvolle Umgebung natürlich auch mit dem Fahrrad entdecken, mit dem man Kalchreuth ohnehin problemlos aus dem gesamten Ballungsraum N-FÜ-ER erreichen kann.
Unterschiedlich lange und anspruchsvolle Wege lassen rund um Kalchreuth jeden auf seine Kosten kommen, den gemütlichen Genusswanderer ebenso wie der ambitionierte Tourengeher, der gern auch mal längere Strecken bewältigt. Ein Beispiel für eine gehaltvolle Wanderung ist die gut zwölf Kilometer lange „Kalchreuther Panoramarunde“, die den Wanderfreunden die ganze Vielfalt dieser Landschaft präsentiert.

Wandern mit toller Aussicht
Start der mit einem grünen Ring markierten Wanderung ist der Wanderparkplatz beim Kalchreuther Sportplatz. Von dort aus geht es Richtung Felsenkeller und dann auf verschlugenen Pfaden und Forstwegen auf die Höhe des Mistelbergs. Nach einem letzten Blick auf Kalchreuth geht es weiter zur Blechleite, von der aus wir unseren Blick bis weit hinaus in die Oberpfalz schweifen lassen können.
Kurz darauf erreichen wir Käswasser, wo das Gasthaus Reif mit seinem schattigen Biergarten zum Einkehren einlädt. Nach einer zünftigen Mahlzeit oder einem erfrischenden Getränk geht es weiter über Röckenhof in die traditionell bewirtschafteten Kirschgärten von Kalchreuth – ein besonderes Erlebnis im April zur Zeit der Kirschblüte. An der malerisch gelegenen „Dürer Quelle“ vorbei geht es dann oberhalb des Heldgrabens zu den Lustgärten hinauf, ehe wir wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren.

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Die EXPERTEN Redaktion aus Nürnberg

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