Mit Spirituosen kochen

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Hochwertige Spirituosen gehören zu den beliebtesten Geschenkideen – nicht zuletzt jetzt zu Weihnachten. Die Auswahl ist dabei schier grenzenlos, so dass für jeden Geschmack garantiert das Richtige dabei ist. Darüber hinaus eignen sich die unterschiedlichen Spirituosen für verschiedenste Cocktails aber nicht zuletzt auch, um eine Vielzahl an Gerichten und Saucen trefflich zu verfeinern.
In der Küche eröffnen sich durch die Verwendung der unterschiedlichsten Spirituosen ganz neue Welten und kulinarische Möglichkeiten. Alkohol ist dabei nicht nur ein vorzüglicher Geschmacksträger. Er begeistert darüber hinaus auch durch die Komplexität und Geschmacksvielfalt, die hochwertiger Spirituosen beim Kochen entwickeln. Alleine schon die Verwendung diverser Sherrys und Portweine anstelle von Weißwein und Rotwein, verleihen Saucen und Fonds ganz neue Tiefe. Französischer Wermut, (etwa ein Noilly Prat), finden schon seit langem Verwendung in der Küche, aber auch Gin, Rum, Whisky Obstbrände und Co. können, an der richtigen Stelle eingesetzt, zu raffinierten Würzern und überraschenden Aromaten werden.
So gewinnt beispielsweise eine kurz gebratenes Fleisch durch anschließendes Flambieren eine ganz neue Geschmacksdimension. Auch Nachspeisen können durch anschließendes Flambieren veredelt werden – ganz abgesehen davon, dass das Flambieren auch ein ausgesprochen reizvoller Effekt ist.

Landhotel Rangau
Spirituosen – ob pur als Aperitiv beziehungsweise als Digestiv oder als Bestandteil eines lecken Mahls – sollte man nicht nur mit Verstand sondern auch in einem angenehmen Ambiente genießen. Ein solches Ambiente bietet das gemütliche Landhotel Rangau im Ortsteil Linden bei Markt Erlbach, wo Genießer nicht nur Köstlichkeiten aus der eigenen Brennerei sondern auch eine gehobene Küche finden.

INFO: Verfliegt Alkohol vollständig beim Kochen?
Lange Zeit lebten Köche und Eltern in dem (Irr-)Glauben, Alkohol würde beim Kochen oder Backen vollständig verfliegen. Wenn also ein Braten in Rotwein geschmort wird oder zu einem Kuchenteig ein Schuss Rum hinzugegeben wird, bliebe – so die Überzeugung – der Geschmack auch nach dem Backen oder Kochen erhalten, der Alkohol verfliege allerdings. Gleiches nahm man für das Flambieren oder Ablöschen mit Alkohol an. Doch diese Annahme ist nicht ganz richtig, denn auch nach dem Kochen und Backen bleibt ein Rest Alkohol zurück, wenngleich dieser gegenüber den Ausgangswert signifikant geringer ausfällt.
Ob diese Restmengen wirklich problematisch sind, kommt sicherlich immer auf den Konsumenten an. Vor allem wer für Kinder, Schwangere oder auch trockene Alkoholiker kocht, sollte nicht darauf bauen, dass Alkohol beim Kochen verfliegt, sondern beim Zubereiten von Speisen besser ganz auf Bier, Wein und Spirituosen verzichten.

Autor:

Die EXPERTEN Redaktion aus Nürnberg

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