Reiche Geschichte erleben

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Thalmässing – Wandern, Radfahren und viel Kultur

Der Markt Thalmässing, am Rande des Fränkischen Seenlands und im Norden des Naturparks Altmühltal gelegen, lockt mit einem vielfältigen Mix aus Geschichte, Kultur, Erholung und Natur.
Wanderern und Radlern bietet die Juragegend um Thalmässing ein großartiges Angebot an zahlreichen Wander- und Radwegen. Geschichtsinteressierte können im Anschluss an die Wanderung oder Radtour im Museum „Fundreich Thalmässing“ Archäologie hautnah erleben und eindrucksvolle Funde aus der regionalen Siedlungsgeschichte bestaunen. Für Kinder und Jugendliche gibt es in der „Kinderebene" eine ganze Reihe kreativer Mitmachmöglichkeiten und viel zu erleben.
Gerade nach einer Wanderung, einer Radtour oder im Anschluss an einen Museumsbesuch bietet das von prächtigen Bäumen eingerahmte Schwimmbad Spaß und Erholung für Jung und Alt. Das Freibad wird mit natürlichem Quellwasser aus dem „Amselbrunnen“ gespeist und durch eine Solaranlage beheizt.

Das Land um Stauf
Auch der kleine, 1971 nach Thalmässing eingemeindete Ort Stauf lädt zum Eintauchen in eine reiche Geschichte ein. Zum Beispiel im Michael-Kirschner-Kulturmuseum. In elfjähriger Arbeit hatte die Dorfgemeinschaft das kleinbäuerliche Anwesen Stauf Nr. 16 saniert und zu einem sehenswerten Museum gestaltet, in dem das ländliche Leben früherer Zeiten wieder auflebt. Einen herrlichen Blick auf das Land um Stauf bietet das nur ein paar hundert Meter vom Museum entfernte Grenzsteinfeld. An der schmalen Straße von Stauf nach Schwimbach schmiegt es sich an den Abhang.
Das Grenzsteinfeld liegt an der östlichen Schlaufe des Grenzwanderwegs. Dieser verläuft auf der ehemaligen Grenze zwischen der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach und dem Kurfürstentum Pfalzbayern. Durch eine Verbindungsstrecke zwischen Eysölden und Stauf ist der Weg in zwei etwa gleich lange Rundwege unterteilt. Vielfältige Einkehrmöglichkeiten, zahlreiche schöne Aussichtspunkte und die Europäische Wasserscheide befinden sich auf dem etwa 29 Kilometer langen Grenzwanderweg und entschädigen überreich für die Anstrengungen der Wanderung.

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Die EXPERTEN Redaktion aus Nürnberg

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