Walberla-Hundshaupten-Tour

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Familiengeeignet: Der Forchheimer Radrundweg FO 9

Der rund 34 Kilometer lange mit der Markierung FO 9 gekennzeichnete Radrundweg der „Walberla-Hundshaupten-Tour“, hat seinen Start- und Endpunkt am Forchheimer Bahnhof. Er bietet im Streckenverlauf einige Attraktionen und Sehenswürdigkeiten – von der malerischen Forchheimer Altstadt über das Walberla und den Wildpark Hundshaupten, der auf der Hälfte der Strecke unbedingt zu einem Zwischenstopp einlädt, bis hin zu Schloss Wiesenthau.
Mit einem Höhenunterschied von 240 Metern und – zwischen Hagenbach und Hundsboden – einigen Streckenabschnitten, auf denen ungeübte Radler und Familien mit kleineren Kindern möglicherweise schieben müssen, fällt der Rundweg in die Schwierigkeitsstufe „mittel bis schwierig“.
Der Start der „Walberla-Hundshaupten-Tour“ liegt am Bahnhof von Forchheim und führt von dort aus nach Kirchehrenbach. Hier besteht die Möglichkeit, das Walberla zu besteigen, das bereits in der frühen Jungsteinzeit besiedelt war und im 5. vorchristlichen Jahrhundert ein wichtiges Machtzentrum für die gesamte Region war.
Von Kirchehrenbach geht es auf Wirtschaftswegen durch das Tal der Wiesent bis nach etwa zehn Kilometern Pretzfeld erreicht ist. Von dort aus geht es weiter nach Hagenbach, von wo – an Hetzelsdorf vorbei – einige steilere Anstiege zu bewältigen sind. Glücklicherweise fällt in diesen Streckenabschnitt auch die größte Attraktion der Tour, der idyllisch gelegene Wildpark Hundshaupten, der in diesem Jahr sein 45-jähriges Bestehen feiert.

Wildpark Hundshaupten
Hier sollte man – vor allem, wenn man mit Kindern unterwegs ist – in jedem Fall eine Pause einplanen, um auf gut befestigten Rundwegen die sehr naturnah gestalteten, großzügigen Gehege zu besichtigen, in denen viele heimische Wildtierarten sowie alte, vom Aussterben bedrohte Haustierrassen zu bestaunen sind.
Nach einer kleinen Stärkung geht es dann weiter mit dem Rad. Nach der Bewältigung der letzten kleineren Anstiege ist hinter Hundsboden der ,Gipfel’ der „Walberla-Hundshaupten-Tour“ erreicht. Ein Grund, tief durchzuschnaufen, denn von nun an geht es meist bergab, zurück zum Ausgangspunkt der Runde.
Von Seidmar führt der Weg überwiegend auf verkehrsarmen Straßen bergab bis Dietzhof und von dort aus auf Feldwegen über Schlaifhausen nach Wiesenthau. Auch hier besteht noch einmal die Möglichkeit, den „heiligen Berg der Franken“, das Walberla besteigen und sich mit einem atemberaubenden Ausblick von der Fränkischen Schweiz zu verabschieden.
Von Wiesenthau aus geht es durch das Wiesenttal zurück zum Forchheimer Bahnhof, wo sich – wenn noch ein bisschen Zeit ist – ein Abstecher in die Altstadt lohnt.

Autor:

Die EXPERTEN Redaktion aus Nürnberg

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