Wanderung „Zur Espenhöhle“

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Gößweinstein – Burggaillenreuth – Leutzdorf (13 km)

Unsere rund 13 Kilometer lange Wanderung „Zur Espenhöhle“ beginnen wir an der Wallfahrtsbasilika im Herzen von Gößweinstein. Rechts erhebt sich die um das Jahr 1000 herum errichtete Burg Gößweinstein, die ihren Namen vom Erbauer, dem Grafen Goswin erhielt. Ende des 19. Jahrhunderts wurden Teile der Burg im neugotischen Stil umgebaut.
Von hier aus folgen wir der Beschilderung zur Martinswand und zur Stempfermühle. Die Route führt immer an der Wiesent entlang auf schattigen Pfaden nach Burggaillenreuth.
Dort, hoch über der Wiesent befindet sich am westlichen Talrand die Burg Gaillenreuth, von der nur noch der Wohnturm und Mauerreste erhalten sind. Wir durchwandern nun den Ort und wenden uns nach links in Richtung Ringwall, wo sich einst der Herrensitz einer keltischen Adelsfamilie befand.
Von hier aus geht es weiter zur Esperhöhle. In der Höhlenruine, die im 18. Jahrhundert von dem Pfarrer Johann Friedrich Esper erforscht worden war und die heute als Bodendenkmal klassifiziert ist, fand man eine Vielzahl menschlicher Knochen und Artefakte aus der Späthallstatt- und Frühlatènezeit sodass man davon ausgehen kann, dass sie als Bestattungsort oder Opferplatz genutzt wurde. Die Höhlenruine besteht aus Grotten, Einbrüchen und Nebenräumen. Der interessanteste Höhlenteil ist ein mehr als 20 Meter tiefen Schacht, der nur mittels Einseiltechnik begehbar ist. Am Boden des etwa 13 Meter tiefen Klinglochs befinden sich mehrere Wasserbecken mit durchgehenden Tropfsteinen in der Höhlenwand. Die Esperhöhle wurde von den Anwohnern lange Zeit genutzt, um in ihr bis in den August hinein Eis einzulagern.
Weiter geht es nach Leutzdorf wo wir uns am Orts­ende links halten. Auf Feldwegen kommen wir zwischen Feldern und Wiesen zu einer Asphaltstraße, in die wir nach rechts einbiegen um sie kurz darauf links über einen Feldweg zu verlassen, der uns über den Bärenstein und die Ludwigshöhe zurück nach Gößweinstein bringt.

Hotel Stempferhof
Am Ortsrand, nur wenige Gehminuten von Zentrum entfernt, bietet das „Hotel Stempferhof“ mit seiner ausgedehnten hauseigenen Park- und Kneippanlage und seinem Restaurant mit frischer regionaler Küche den idealen Rahmen, um einen ereignisreichen Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Autor:

Die EXPERTEN Redaktion aus Nürnberg

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