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Zum die-Wand-Hochgehen

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Das Klettern kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Wurden in der Geschichte Berge eher aus kultischen (als heiliger Ort) oder praktischen Gründen (um nach Tieren oder Feinden Ausschau zu halten oder um Signale weiterzuleiten) erklommen, bildete sich das Klettern als sportliche Betätigung erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts heraus. In der Sächsischen Schweiz zum Beispiel entwickelte sich das sogenannte Freiklettern, während im englischen Lake District und im französischen Fontainebleau „gebouldert“ wurde – zunächst noch, um sich auf alpine Unternehmungen vorzubereiten, erst Jahrzehnte später als eigenständige Kletterform.
Generell unterscheidet man heute die folgenden Formen des Kletterns:
• das Alpinklettern, bei dem hohe Felswände oder Pfeiler überwunden werden müssen. Teilweise kommt hier auch das technische Klettern zu Tragen, bei dem neben dem Seil eine Vielzahl von Hilfsmitteln – bis hin zu Trittleitern und Steigklemmen – genutzt wird.
• das Freiklettern, bei dem nur der Fels und der eigene Körper genutzt werden dürfen. Seil und technische Hilfsmittel dienen ausschließlich zur Sicherung gegen Absturz. Zum Freiklettern zählen unter anderem das Sportklettern, das Hallenklettern und das Bouldern.

Bouldern

Beim Bouldern (abgeleitet vom englischen boulder „Felsblock“) liegt das Schwergewicht auf kürzeren, nicht so hohen und nur wenige Züge langen sogenannten „(Boulder-)Problemen“, die zum Teil schwierige und ungewöhnliche Bewegungsabläufe erfordern. Eine Seilsicherung ist beim Bouldern nicht nötig, da nur bis zu einer Höhe geklettert wird, aus der ohne Verletzungsgefahr abgesprungen werden kann und außerdem zur Dämpfung von Stürzen „Crashpad“ genannte Matten verwendet werden.
Die Sportart, die seit den 1990er Jahren eine rasante Entwicklung erlebt, wird meist an den künstlichen Kletterwänden von Hallen ausgeübt. In diesen Boulderhallen wie zum Beispiel dem erst vor kurzem eröffneten „Bouldertreff Illschwang“ (bei Sulzbach-Rosenberg) sind unterschiedlich schwierige Routen zumeist durch Grifffarben markiert, so dass sich jeder in seinem Schwierigkeitsgrad zurechtfinden kann.

Freizeit Outdoor in Illschwang
„Freizeit Outdoor“ ist die Topadresse wenn es ums Klettern und Bouldern geht. Hier gibt es u.a. das passende Boulderequipment wie Kletterschuhe, Bekleidung, Magnesiumbeutel, Magnesium usw. Aber auch Freunden von Wandern, Trekking, Nordic Walking, Laufen und Radfahren bietet der Freizeit-Ausrüster ein komplettes Sortiment an Sportartikeln und Kleidung – von Jacken, Westen, Hosen, T-Shirts, Hemden, Blusen, Funktionsunterwäsche und Socken über Kletter-, Wander- und Bergschuhe bis hin zu funktionalen Rucksäcken in den unter- schiedlichsten Größen.

Autor:

Die EXPERTEN Redaktion aus Nürnberg

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