Start der Ringer-Bundesliga-Runde
Grizzly-Präsident spricht über das Saisonziel, die Bundesliga-Legionäre und die eigenen Athleten

Grizzly-Präsident Dino Noth im Interview.
  • Grizzly-Präsident Dino Noth im Interview.
  • Foto: Johannis Grizzlys
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NÜRNBERG (pm/nf) - Der internationale Höhepunkt ist vorüber: Am vergangenen Wochenende endete in Nur-Sultan (Kasachstan) die Ringer-Weltmeisterschaft. Nun kann es auch in der DRB-Bundesliga losgehen. Am kommenden Wochenende greifen 23 Teams in drei Staffeln an und kämpfen um den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters. In der Südostgruppe sind die Johannis Grizzlys gefordert. Der erste Heimkampf ist erst für den 5. Oktober gegen den FC Erzgebirge Aue geplant. Nach der Premiere am kommenden Samstag in Burghausen (28.9.) folgt ein weiterer Auftritt bei Aufsteiger ASV Schorndorf (3.10.).

Grizzly-Präsident Dino Noth steht vor dem Saisonstart Rede und Antwort.

Die Johannis Grizzlys gehen in die dritte DRB-Bundesliga-Saison. Freuen Sie sich, dass es nun losgeht?

Noth: Ich bin jetzt allgemein richtig froh, dass wir starten und die ganzen Vorbereitungen Früchte tragen. Ich hoffe und wünsche mir mehr Glück als noch die beiden Jahre zuvor.

2017 war im Achtelfinale gegen Burghausen Endstation, 2018 war nach dem Losverfahren Endstation und diesmal? Welches Ziel verfolgt der Präsident?

Noth: Eindeutig das Erreichen der Play-Off-Runde. Wir haben mit der Südost-Gruppe die stärkste Staffel in der Bundesliga. Trotzdem haben wir uns dieses Ziel gesteckt, wohlwissend, dass wir mit unseren Verstärkungen, auch in der Breite, flexibler aufgestellt sein werden. Sicherlich wird dieses Unterfangen verdammt schwer werden, da sich auch Burghausen und Heilbronn personell verstärkt haben. Wir können ja nicht nur immer Pech haben. Aue und Greiz haben personell mächtig aufgerüstet, mit Schorndorf gibt es einen starken Aufsteiger und auch Lichtenfels und Hallbergmoos dürfen wir in keinster Weise unterschätzen.

Hat sich Ihrer Meinung nach mit der Verpflichtung neuer Bundesliga-Legionäre die Qualität zur Vorsaison verbessert?

Noth: Die Qualität in unserer Truppe hat sich verbessert. Sicherlich haben wir einen herben Verlust, ein Nackenschlag, mit dem Weggang von Soner Demirtas nach Burghausen zu verkraften. Er ist fast nicht zu ersetzen. Sonst haben wir uns qualitativ verbessert. Allein fünf ausländische Ringer, die in der kommenden Saison für uns auflaufen, waren bei der WM in Nur-Sultan vertreten.

Mit Nugzari Tsurtsumia präsentieren die Grizzlys ihren Fans und Zuschauern sogar einen aktuellen Weltmeister. Wie stolz sind Sie?

Noth: Schon im vergangenen Jahr war es unser Wunschkandidat. Wir haben die Aufgabe bekommen, ihn zu verpflichten. Er ist ein Ausnahmeathlet, eine Granate und nicht der erste Weltmeister, der bei uns auflaufen wird. Von daher macht es uns enorm stolz.

Wie wichtig sind Eckpfeiler wie Tim Stadelmann, Sven Dürmeier oder auch Deniz Menekse für die Mannschaft?

Noth: Die eigenen Ringer sind unsere Aushängeschilder. Hervorzuheben sind die beiden internationalen Einsätze von Tim Stadelmann in Madrid und Warschau. Sven ist ein bärenstarker Sportler, der ebenfalls eine super Vorbereitung hatte. Wir sind ein Verein, der mit eigenen Ringern auf die Matte geht. Dazu zähle ich auch Stoyan Iliev, der seit vielen Jahren den Grizzlys bereits die Treue hält. Nicht zu vergessen: Michael Lutz, Philipp Vanek und Deniz Menekse, alles Topringer von uns. Wir haben eine starke Oberliga-Mannschaft, hier kommen junge Talente nach. Das ist super für uns als Verein. Dennoch: Ohne die internationalen Größen und Leistungsträger geht es in der Bundesliga einfach nicht.

Wie hat sich die Marke Johannis Grizzlys in Nürnberg die letzten Jahre weiterentwickelt?

Noth: Seitdem ich im Verein bin, hat sich sehr vieles bewegt. Unser Bestreben ist es, den Ringkampfsport zum Event zu machen. Was unsere Jugendarbeit betrifft, sind wir in Deutschland einer der wenigen Aushängeschilder. Was uns besonders freut: Wir werden in Nürnberg immer mehr wahrgenommen. Die Zuschauerzahlen steigen jährlich. Mit dem Franken Fernsehen haben wir einen medialen Partner für den regionalen Bereich gewonnen. In dieser Saison werden wir zudem alle unsere Bundesligakämpfe, daheim als auch auswärts, live über Facebook und der Grizzly-Homepage übertragen.

Die Menschen nehmen die Ringer also wahr?

Noth: Ja, immer mehr. Das freut mich besonders. Auf vielen unterschiedlichen Kanälen, wie Radio, Fernsehen, Zeitung und die sozialen Netzwerke, sind die Johannis Grizzlys präsent. Ich werde sehr oft angesprochen, dass wir viel für unsere professionelle Außendarstellung machen. Ziel ist es, die Grizzlys als Label zu etablieren, da wir bereits im Bereich Merchandising viel machen.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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