'Docs and Friends' rockten für den guten Zweck
Musikbühne im Orpheum statt OP-Saal: "Rock´n Roll all over the world"

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Beim diesjährigen Benefizkonzert des Freundeskreises Klinik Hallerwiese trat die Diakoneo-Band 'Docs and friends', verstärkt durch die Sängerin Susanne Radloff vom Wohnstift Hallerwiese, auf. Gegründet hatte sich die Band im Jahr 2015 nach einer Idee des damaligen Rektors und Vorstandsvorsitzenden Hermann Schönauer. Für eine Tagung sollte ein "lockerer Hintergrund" geschaffen werden. Dies veranlasste Prof. Dr. Franz Kainer (Chefarzt Klinik Hallerwiese), Gitarrist und Sänger, bei der Begrüßung darauf hinzuweisen, dass der Applaus tatsächlich zum ersten Mal für sie als Band sei, bisher habe man das nicht vom Beifall für das gute Essen unterscheiden können. "Wir sind die Sultans of Rock'n Roll und spielen kostenlos. Das Geld geht an den Freundeskreis. Wenn es Ihnen also nicht so gefällt, dann tun sie heute ein gutes Werk!"

Aber es gefiel bereits beim ersten Hit "Sultans of Swing" der Diar Straights. Es folgten "Take it easy" (Eagles) und Tequilla Sunrise als kleine Lebenshilfe. Der Pneumologe empfahl dann für den guten Schlaf das Abendlied "The one I love" von R.E.M. Wer selbst an strahlenden Tagen den Regen kommen sieht (CCR "Have you seen the rain"), braucht dringend Zuspruch von Simon &Garfunkel "Bridge over troubled water". Am Ende helfen nur noch Medikamente, folgende Droge sei aber verboten: 'Cocaine'.

Das Fusionslied der Diakoneo sei "Hinter'm Horizont geht's weiter" von Udo Lindenberg. Mit Posaune wurde "Baby, don't you wanna go" verstärkt. "Lay down, Sally" schmückte ein Gitarrensolo. Der österreichische Poet Franz Kainer durfte dann Georg Danzers großes "Lass mi amol nu die Sunna aufgehn sehn" und Reinhard Fendrichs " A Herz wia a Bergwerk" interpretieren. Mit "Mein Ding" und "Alles passiert, weil es passieren muss" ging es dann in die deutsche Rockszene und zum vorläufigen Höhepunkt. Dr. Mathias Hartmann (Rektor und Vorstandsvorsitzender von Diakoneo), Dr. Thomas Fink (Chefarzt der Rangauklinik Ansbach), Wolfgang Stroh (Fachreferent der Direktion Dienste für Menschen), Rene Krauß (Leitung im Kinderhort Neuendettelsau), Hans-Jürgen Götz (ehemaliger Kaufmännischer Leiter der Rangauklinik Ansbach) und eben Franz Kainer hatten bereits alles gegeben.

Da trat Susanne Radloff mit ihrer ausdrucksstarken Stimme auf: "Knockin' on Heaven's Door", "Somewhere over the rainbow" (begleitet von Okulele und Mandoline) und "Stand by me". "Aching braking heart", "Everybody needs somebody" (Blues Brothers mit Hut und Brille) und "Rock'n Roll over the world" gestalteten das Finale und das Publikum, selbst eine Diakonisse, tanzte.

Die Zugabe konnte natürlich nur Frank Sinatras "My way" sein, denn die Docs tun alles in ihrer Art, weil sie das Leben lieben.

Der Erlös war bestimmt für ein besonderes Beatmungsgerät mit High Flow und ein Trainingsmodell für Intubationen, weil das das normale Budget nicht hergibt. Mit einem Segen für den weiteren Weg wurde das Publikum entlassen.

Autor:

Edith Link aus Nürnberg

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