Stadtrat Max Müller, Olympia-Sieger in Peking 2008 und in London 2012, bei der Senioren-Union Nürnberg-Süd

Hotelier Oskar Schlag bei der Begrüßung im ARVENA-Park-Hotel
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Über sein bisheriges Leben im und für den Sport referierte der zweifache Goldmedaillen Gewinner und Nürnberger CSU-Stadtrat Max Müller auf Einladung des Kreisvorsitzenden der Senioren-Union Nürnberg-Süd und ehemaligen Stadtrats Werner Gruber.

"Es ist schon ein besonderes Gefühl die Nationalhymne Deutschlands vor Millionen von Menschen auf dem Siegertreppchen singen zu dürfen", so Max Müller, als er seine beiden Goldmedaillen den Besuchern zum Anfassen gab.

Sein sportlicher Weg vom Deutschen Jugendmeister beim Nürnberger HTC bis zum zweifachen Olympiasieger war von intensivem Fleiß und Training, aber auch von manchem Verzicht in der Jugend geprägt. Aber auch vor Verletzungen war er nicht gefeit. "Aber mit einem eisernen Willen, Fleiß und Disziplin kann man vieles im Leben erreichen", so Max Müller beim Gespräch. So studierte er nach seinem Abitur an der Universität Bayreuth Sportökonomie und schloss dieses Jahr mit dem Master-Diplom ab.

Aus dem internationalen Sportgeschehen will er sich langsam zurückziehen, denn Familie, Sport, Beruf und politisches Ehrenamt als Stadtrat fordern seine Zeit.

In seiner Funktion als Sportsprecher der Nürnberger CSU-Fraktion im Stadtrat will er seine Erfahrungen und sein Wissen einbringen.

"Wer kennt in Nürnberg fünf Spitzensportler außerhalb des Fußballs", so seine Frage an die Teilnehmer des Gesprächs im ARVENA-Park-Hotel in Nürnberg-Langwasser. Und er sagte weiter: "Ohne Breitensport kein Spitzensport und umgekehrt. Junge Menschen, die sportlich aktiv sind, werden keine Fälle für die wirtschaftliche Jugendhilfe der Stadt Nürnberg.

Doppelarbeit in der Verwaltung von Sportvereinen will er abbauen und dabei den Vereinen Wege aufzeigen. Auch die Radrennbahn am Reichelsdorfer Keller ist ein Thema, in einem finanziellen Rahmen, so auf die Frage einer Teilnehmerin aus Katzwang.

"Jugend und Sport in den Vereinen haben eine Zukunft, wenn beide den Zeitgeist erkennen. Dabei weniger Verwaltung, sondern mehr Gestaltung", so Max Müller in seinem Schlusswort.

Autor:

Werner Gruber aus Nürnberg

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