Mund- und Nasenschutz ist ab 27. April Pflicht
Ab Montag fahren wieder mehr U-Bahnen

Ab Montag, 20. April 2020, wird die VAG das Angebot im öffentlichen Personennahverkehr wieder verdichten.
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  • Foto: © VAG - Claus Felix
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NÜRNBERG (pm/nf) - Die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg wird bereits ab kommenden Montag, 20. April 2020, beginnen, das Angebot im öffentlichen Personennahverkehr wieder zu verdichten. Dies gilt zunächst für die U-Bahn-Linie U1, weil hier bereits nächste Woche mit mehr Fahrgästen gerechnet wird. Die Kapazitäten wachsen um 33 Prozent. Der nächste Schritt erfolgt am Montag, 27. April, wenn die ersten Schüler wieder an die Schulen zurückkehren und Teile des Einzel- handels öffnen. Dann sind auch die Straßenbahnen und Busse wieder häufiger unterwegs.

Angebot vom 20. bis 24. April

Die U-Bahn-Linie U1 (Langwasser Süd – Fürth Hardhöhe) wird ab kommendem Montag überwiegend im Fünf-Minuten-Takt fahren, nämlich von ca. 6.30 bis 9.00 Uhr und von 12.00 bis 19.00 Uhr. Es gilt von Montag bis Freitag der Ferienfahrplan/Jahresfahrplan schulfrei.Die U-Bahn-Linien U2 (Röthenbach – Ziegelstein bzw. Flughafen) und U3 (Gustav-Adolf-Straße – Nordwestring) fahren wie im Advent. Das bedeutet: Beide Linien sind tagsüber im Fünf-Minuten-Takt unterwegs, zwischen Rothenburger Straße und Rathenauplatz kommt also alle 150 Sekunden ein Zug. Die U2 wird grundsätzlich mit Langzügen, die U3 mit Lang- und Kurzzügen bedient.
Die Straßenbahn- und Buslinien verkehren nächste Woche wie in den vergangenen vier Wochen in einem erweiterten Samstagsfahrplan. Erweitert deshalb, weil mehr Fahrten und Linien angeboten werden, als normalerweise samstags.

Im Busbereich können bei Bedarf weitere Fahrzeuge von der Leitstelle eingesetzt werden.Für die Buslinien 70 (Gustav-Adolf-Straße – Zirndorf Kneippallee), 71 (Gustav-Adolf-Straße – Oberasbach Linder Siedlung), 72 (Gustav-Adolf-Straße – Zirndorf Realschule) und 73 (Gustav-Adolf-Straße – Stadtgrenze) gilt am Montag, 20., und Dienstag, 21. April, noch ein gesonderter Fahrplan, weil der Servicebetrieb Öffentlicher Raum in der Rothenburger Straße die stadteinwärts führenden Fahrbahnen ab der Charles-de-Gaulle Brücke bis zur Einmündung Sigmundstraße erneuert.
Die Buslinien werden wie seit 14. April in beiden Fahrtrichtungen umgeleitet.Alle Informationen sind ab Sonntag in der elektronischen Fahrplanauskunft hinterlegt – so können die Fahrgäste sich rechtzeitig vorab im Internet über Fahrtmöglichkeiten informieren.

Am Wochenende, 25. und 26. April, fahren alle Linien der VAG wie zuletzt nach Sonntagsfahrplan. Bereits sicher ist, dass ab Montag, 27. April, und Montag, 11. Mai, das Angebot noch einmal verstärkt wird. Am Samstag, 2. Mai, werden alle Linien der VAG erstmals wieder nach Samstagsfahrplan verkehren. Da wegen der Ausgangsbeschränkungen das Nachtleben ruht, gibt es kein NightLiner-Angebot.

KundenCenter am Hauptbahnhof
Um die Ausbreitung des Coronavirus weiterhin zu verlangsamen, bleibt auch das KundenCentrum im Verteilergeschoss am Nürnberger Hauptbahnhof weiterhin geschlossen. Ein Beratungs- und Verkaufsservice erfolgt aber über den Außenschalter, bei dem Mitarbeiter und Kunden durch eine Scheibe getrennt sind.

Zusätzlich ist im U-Bahn-Verteilergeschoss Lorenzkirche der Verkaufsschalter offen. Dort können Fahrausweise gekauft, aber keine Abonnements abgeschlossen werden.Für den Erwerb von Fahrkarten stehen den Kunden weiterhin die alternativen Vertriebswege zur Verfügung. HandyTicket und VGN-Onlineshop bieten die Möglichkeit, direkt am eigenen Smartphone oder PC Fahrkarten zu kaufen, Auto- maten und private Verkaufsstellen stehen im gesamten Nürnberger Stadtgebiet an vielen Standorten zur Verfügung und bieten – etwa über das Viererticket – auch eine Möglichkeit vorab Fahrkarten zu kaufen, zum Beispiel für Fahrten mit Start an einer Haltestelle, an denen kein Fahrkartenautomat verfügbar ist.

Die Bayerische Staatsregierung hat am Donnerstag, 16. April, unter anderem beschlossen, dass im Kampf gegen die Corona-Pandemie zusätzliche Maßnahmen zum vorbeugenden Infektionsschutz erforderlich sind. Laut Beschluss gibt es zwar keine Tragepflicht eines Mund-Nase-Schutzes wie in Österreich, aber eine eindringliche Empfehlung in der Öffentlichkeit, beispielsweise beim Einkaufen oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln, entsprechende Bedeckungen aus dichtem Stoff zu tragen. Wahlweise können auch Schals oder Tücher oder andere taugliche Gegenstände genutzt werden, um Mund und Nase zu bedecken. Die VAG bittet ihre Fahrgäste, diesem Gebot nachzukommen.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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