Öffnung Allersberger Tunnel
Baustellen Bahnhofstraße: Marientunnel bleibt für rund anderthalb Jahre gesperrt!

Aufwendige Baustellen rund um Bahnhof und Bahnhofstraße.
  • Aufwendige Baustellen rund um Bahnhof und Bahnhofstraße.
  • Foto: Victor Schlampp/Symbolbild
  • hochgeladen von Nicole Fuchsbauer

NÜRNBERG (pm/nf) - Autofahrer müssen sich darauf einstellen: Am 26. Oktober wird der Marientunnel gesperrt - und zwar bis 2023! Sör (Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg) koordiniert im Bereich der Bahnhofstraße und dem Glockenhof-Viertel mehrere Baustellen des Energieversorgers N-Ergie, der VAG und des Betriebs Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (Sun). In der Zeit von Freitag bis Dienstag, 22. bis 26. Oktober 2021, ergeben sich mehrere Veränderungen, mit zum Teil gravierenden Folgen für den Autoverkehr.

Am Freitag, 22. Oktober, werden im Laufe des Tages der Allersberger Tunnel und die Allersberger Straße im Bereich der Scheurlstraße wieder freigegeben. Die Baustelle in der Scheuerlstraße besteht jedoch weiter, sodass die Einfahrt von der Allersberger Straße in die Scheurlstraße nach wie vor nicht möglich ist. Nach Abschluss der Bauarbeiten kann die Allersberger Straße wieder durchgängig bis zur Bahnhofstraße befahren werden.

Die nächste Bauphase startet dann am Dienstag, 26. Oktober, mit der Sperrung des Marientunnels – eine Woche früher als geplant. Der Marientunnel bleibt für rund anderthalb Jahre gesperrt. Die Arbeiten im Tunnel beginnen mit der Erneuerung der Kanalisation. Danach verlegt die N-Ergie Versorgungsleitungen. Nach Abschluss dieser Arbeiten erneuert die VAG die Straßenbahngleise, bevor Sör abschließend die Straßenbauarbeiten durchführt. Nach Abschluss aller Arbeiten wird der Marientunnel voraussichtlich im Sommer 2023 wieder für den Verkehr freigegeben.

Schleichwegsuche zwecklos

Betroffen von der Tunnelbaustelle sind auch die Straßenkreuzungen und Straßen vor den jeweiligen Tunneleingängen. Im Glockenhof-Viertel, am südlichen Tunneleingang, ist die Kreuzung Regensburger Straße, Scheurlstraße und Köhnstraße für den Autoverkehr gesperrt. Hier gibt es nur noch eine Busspur. Neben den Bussen der VAG können auch Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer die Baustelle passieren. Eine Umleitungsempfehlung über den mittleren Ring und den Wöhrder Talübergang ist vor Ort ausgeschildert und sollte vom Durchgangsverkehr befolgt werden.
Sör weist darauf hin, dass das Suchen von sogenannten Schleichwegen und vermeintlichen Abkürzungen durch das Glockenhof-Viertel zwecklos ist, da sich im weiteren Verlauf der Scheurlstraße eine weitere Baustelle befindet, die eine Durchfahrt verhindert.

Vor dem nördlichen Tunneleingang haben die Arbeiten im Marientunnel folgende Auswirkungen: Die Marienstraße ist an der Einfahrt zur Bahnhofstraße in stadtauswärtiger Richtung gesperrt. Stadteinwärts kann die Marienstraße von der Bahnhofstraße nur aus östlicher Richtung angefahren werden. In der Gegenrichtung, aus Richtung Bahnhofsplatz kommend, ist es nicht möglich, nach links in die Marienstraße abzubiegen.

Die Gleisbauarbeiten der VAG werden ebenfalls ab Dienstag, 26. Oktober, ausgeweitet. Sie finden nun auch vor dem nördlichen Eingang zum Marientunnel statt. Dem Autoverkehr steht dann auf der Bahnhofstraße zwischen Bahnhofsplatz und Reindelstraße in beiden Fahrtrichtungen nur eine Fahrspur zur Verfügung.

Die Umleitungsempfehlungen für den Fuß- und Radverkehr sind vor Ort bereits ausgeschildert. In den kommenden Wochen wird Sör eine zusätzliche Beschilderung aufstellen, die eine leichtere und schnellere Orientierung ermöglichen soll.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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