Schikanen an Christen und Bürgerrechtlern haben System
Brehm übernimmt politische Patenschaft für inhaftiertes kubanisches Ehepaar

Der Bundestagsabgeordnete Sebastian Brehm hat eine politische Patenschaft für ein kubanisches Pastoren-Ehepaar übernommen.
  • Der Bundestagsabgeordnete Sebastian Brehm hat eine politische Patenschaft für ein kubanisches Pastoren-Ehepaar übernommen.
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NÜRNBERG (pm/nf) - Der Bundestagsabgeordnete Sebastian Brehm hat eine politische Patenschaft für ein kubanisches Pastoren-Ehepaar übernommen. Brehm setzt sich damit persönlich und dauerhaft für deren Freilassung ein. Pastor Ramón Rigal und seiner Frau Ayda Expósito wird vorgeworfen sich einer nicht registrierten Kirche angeschlossen und ihre Kinder dem staatlichen Schulzwang nicht untergeordnet zu haben. Im Rahmen des Patenschaftsprogramms der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) engagieren sich prominente Politiker für politische Gefangene.

Der Leidensweg der Eheleute begann mit Mobbing ihrer 13-jährigen Tochter Ruth in der Schule, weil sie sich als Christin zu erkennen gab. Die Eltern schickten sie und ihren vier Jahre jüngeren Bruder nach tätlichen Übergriffen nicht mehr in die staatliche Einrichtung. Sie nahmen schließlich an einem privaten Hausunterrichtsprogramm teil, das im zentralamerikanischen Guatemala durch die dortige Regierung anerkannt ist. Weil sie damit ihre Kinder dem kommunistischen Erziehungswesen entzogen und sich einer nicht registrierten Kirche angeschlossen hatten, sitzen die Eheleute hinter Gittern.

Am 18. April 2019 begann der Prozess, an dem kein Verteidiger zugelassen war und am 22. April 2019 erging das Urteil: Der Pastor bleibt für zwei Jahre unter harten Bedingungen eingesperrt, während seine Frau Ayda Expósito 18 Monate im Gefängnis ausharren muss. Beide Kinder sind zwar bei Großeltern, jedoch getrennt voneinander untergebracht sind. Außerdem mussten die Kinder, um deren Wohl der kubanische Staat angeblich besorgt ist, die Festnahme miterleben.
„Das kubanische Regime schikaniert und drangsaliert seit Jahren systematisch Christen, Bürgerrechtler und Regimekritiker, erklärt Martin Lessenthin, IGFM-Vorstandssprecher. So ist der international bekannte kubanische Oppositionsführer José Daniel Ferrer, Vorsitzender der Demokratiebewegung UNPACU, seit dem 1. Oktober 2019 willkürlich inhaftiert. Gegen Christen und insbesondere Pastoren werden zudem oftmals Reiseverbote ins Ausland verhängt, und ihnen die Teilnahme an internationalen Konferenzen verwehrt.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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