Fünf Baumaßnahmen sind herausfordernd für Stadt und Verkehrsteilnehmer
Das sind Nürnbergs bedeutendste Baustellen 2020!

Bürgermeister/Erster Werkleiter Sör Christian Vogel (l.) und Marco Daume, Technischer Werkleiter Sör, zeigen die neuralgischen Punkte der Baustellen-Situation im Jahr 2020.
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  • Bürgermeister/Erster Werkleiter Sör Christian Vogel (l.) und Marco Daume, Technischer Werkleiter Sör, zeigen die neuralgischen Punkte der Baustellen-Situation im Jahr 2020.
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NÜRNBERG (nf) - Auch im Jahr 2020 stehen den Verkehrsteilnehmern und Pendlern so einige Baustellen-Hürden bevor. Die bedeutendsten Baumaßnahmen stellten Bürgermeister Christian Vogel (Erster Werkleiter Sör) und Marco Daume (Technischer Werkleiter Sör) jetzt vor. Rund 1.500 Baustellen gibt es im Stadtgebiet, etwa ein Drittel betreibt Sör direkt, der Rest verteilt sich auf N-ERGIE, Telekommunikation oder private Baumaßnahmen.

Im Jahr 2020 wird SÖR einige Baumaßnahmen abschließen, die im vergangenen Jahr oder früher begonnen wurden, wie die Sanierung der Adenauerbrücke und der Charles-de-Gaulle-Brücke oder die Umgestaltung des Nelson-Mandela-Platzes. Dazu kommen zahlreiche neue Baumaßnahmen: unter anderem die Einrichtung barrierefreier Bushaltestellen, die Sanierung eines einseitigen Abschnitts der Südwesttangente, die Süd-Anbindung der Brunecker Straße an die Münchener Straße, Abriss und Neubau der Brücke Münchener Straße West und die Sanierung der Dr.-Gustav-Heinemann-Brücke. Einige dieser Maßnahmen werden uns für längere Zeit begleiten, ebenso wie bereits die Bayernstraße, in der die Arbeiten auch in diesem Jahr weiterlaufen.  Christian Vogel bittet für die notwendigen Maßnahmen, die auch für die Stadt eine Herausforderung darstellen, um Verständnis. Aktuelle Baustelleninfos gibt es übrigens mit laufenden Updates auf der Internetseite von Sör unter www.soer-nuernberg.de

Die fünf ,,größten" Baustellen:

• Generalsanierung der Dr.-Gustav-Heinemann Brücke, ab Oktober 2020 bis Ende 2022 mit halbseitiger Verkehrsführung, teilweiser Sperrung Johann-Sörgel-Weg. Warum? Geh- und Radwege werden auf eine Breite von 4,80 Meter ausgebaut, Fahrspuren werden auf 3,25 Meter verschmälert. Kosten: circa 16.231.000 Euro.
• Adenauerbrücke/Wöhrder Talübergang, noch bis Dezember 2020, halbsteitige Verkehrsführung, Sperrung Nord-Süd-Verbindung aus Richtung Bauvereinstraße. Warum? Generalinstandsetzung der Brücke. Kosten: 6.900.000 Euro.
• Charles-de-Gaulle-Brücke/Rothenburger Straße, noch bis Ende Juli 2020, halbseitige Verkehrsführung, Verbindung Südwesttangente in/aus Richtung Zirndorf unterbrochen, es gibt eine Umleitung. Warum? Brückensanierung. Kosten: 6.100.000 Euro.
• Rothenburger Straße zwischen Charles-de-Gaulle-Brücke und Sigmundstraße, April, 2. Osterferienwoche, abgestimmt mit Brückensanierung. Vorarbeiten: 1. bis 14. April 2020. Vollsperrung der Rothenburger Straße im Kreuzungsbereich zur Sigmundstraße. Umleitung über Virnsberger Straße. Warum? Sanierung Fahrbahnbelag und der Auf- beziehungsweise Abfahrtsrampe der SW-Tangente in und aus Richtung Feucht. Kosten: 150.000 Euro.
• Das Maßnahmen-Bündel ,,Dutzendteich" mit Bayernstraße, Brunecker Straße, Münchener Straße, Karl-Schönleben-Straße.

Grünanlagen im Bau

•Wöhrder See, noch bis Juni 2020. Umgestaltung Nordufer im direkten Anschluss an den Promenadenweg. Grundsanierung, Neugestaltung. Kosten: 1.555.000 Euro.
• Beethovendenkmal, noch bis Juli 2020, St. Johannis, Grünfläche zwischen Neutorgraben und Hallerwiese. Grundsanierung, Neugestaltung. Kosten: 440.000 Euro.
• Nordostbahnhof, noch bis 29. Mai 2020. Schoppershof, Erlenstegen. Neuanlage Grünfläche mit Spielplatz. Kosten: 361.000 Euro.
• Marie-Juchacz Park, vom 21. Februar (Spatenstich) bis 30. November 2020. Vorbereitungsarbeiten, St. Leohnhard/Schweinau. Sanierung. Kosten: 915.000 Euro, davon 385.000 Euro Städteförderung aus Bund-Länder-Programm ,,Soziale Stadt".
• Quartierspark Eberhardshof, Leuchttumprojekt Stadtentwicklung Nürnberg-West, noch bis 2021. Höfen, Wandererstraße. Neuanlage von Park-, Grün- und Spielflächen. Kosten: 2.257.000 Euro, Zuschüsse aus Städteförderung.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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