Eisenbahnempfang 2018: Auf der Schiene ist noch viel Luft nach oben!

Die agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen (4. v.l.) und Carsten Scherf (1. v.l.) nehmen den Bayerischen Eisenbahnpreis 2018 für Qualität im Bahnverkehr von Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart (5.v.l.), Innenminister Joachim Herrmann (3. v.l.) und BEG-Geschäftsführer Thomas Prechtl (2. v.l.) entgegen. Auch Dr. Michael Vulpius (6. v.l.), CEO der agilis-Muttergesellschaft BeNEX GmbH, ist für die Verleihung aus Hamburg angereist.
  • Die agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen (4. v.l.) und Carsten Scherf (1. v.l.) nehmen den Bayerischen Eisenbahnpreis 2018 für Qualität im Bahnverkehr von Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart (5.v.l.), Innenminister Joachim Herrmann (3. v.l.) und BEG-Geschäftsführer Thomas Prechtl (2. v.l.) entgegen. Auch Dr. Michael Vulpius (6. v.l.), CEO der agilis-Muttergesellschaft BeNEX GmbH, ist für die Verleihung aus Hamburg angereist.
  • Foto: agilis / Martin Heßner
  • hochgeladen von Nicole Fuchsbauer

Bayerns Verkehsminister Reichhart übergibt Adler-Medaille an Agilis

Nürnberg (pm/nf) - „Auf der Schiene ist derzeit noch viel Luft nach oben!“ So hat Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart beim traditionellen Bayerischen Eisenbahnempfang in Nürnberg seine erste Einschätzung der Situation bei der Bahn zusammengefasst.

Verbesserungspotenzial sieht er dabei auch im Freistaat, wo es das umfangreichste Streckennetz in Deutschland gibt. „Ein ‚Weiter so‘ kann es nicht geben. Die Bahn steht in der Pflicht, attraktive Zugverbindungen verlässlich zu ermöglichen. Der Schienenverkehr im Bahnland Bayern kann nur so gut sein wie die Infrastruktur, auf der die Züge fahren. Bund und Bahn müssen den massiven Investitionsstau besser in den Griff bekommen – nicht nur mit mehr Geld, sondern mit intelligenten Ansätzen in alle Richtungen. Das brauchen wir, um nachhaltig wieder mehr Pünktlichkeit und noch höhere Qualität im Bahnangebot zu bekommen“, so der Minister.

Die Züge im Regional- und S-Bahnverkehr werden heuer im Freistaat voraussichtlich eine Pünktlichkeit von gut 92 Prozent aufweisen. Infrastrukturmängel, Baustellendichte und Personalknappheit haben zum zweiten Mal in Folge zu einem Rückgang der Pünktlichkeit in der Jahresbetrachtung geführt. Reichhart fordert die Bahn auf, diesen Trend schon im nächsten Jahr umzukehren und die Quote pünktlicher Züge im Nahverkehr mittelfristig auf 95 Prozent anzuheben. Zudem will Reichhart einen bayernweiten Bahntag am 6. April 2019 für das Image des bayerischen Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) ins Leben rufen und um mehr Auszubildende und Quereinsteiger für die Branche werben.
Im Rahmen des Bayerischen Eisenbahnempfangs, der zum fünften Mal stattfand, wurde erstmals auch der Bayerische Eisenbahnpreis verliehen.
Das Regensburger Eisenbahnverkehrsunternehmen Agilis erhielt hierzu die sogenannte „Adler-Medaille“ mit dem Motiv der ersten personenbefördernden Lokomotive in Deutschland aus den Händen von Reichhart und BEG-Geschäftsführer Thomas Prechtl für besondere Qualität im bayerischen Bahnverkehr. Reichhart und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zeichneten zusätzlich mit Michael Magerl jenen Triebfahrzeugführer der Bayerischen Regiobahn mit einem Sonderpreis aus, der im Februar diesen Jahres im oberbayerischen Bahnhof Utting einen möglicherweise folgenschweren Zugunfall mit vielen Schülerinnen und Schülern verhindert hatte. „Lokführer Michael Magerl hat genau richtig reagiert und rechtzeitig eine Notbremsung ausgelöst“, hob der bayerische Innenminister in seiner Laudatio hervor.

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