Er verlässt den Bundestag: Martin Burkert zum Vize der Eisenbahnergewerkschaft gewählt

Martin Burkert (SPD) wird zum Jahreswechsel den Deutschen Bundestag verlassen.
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NÜRNBERG (pm/nf) - Der Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Burkert ist auf dem Gewerkschaftstag der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) in Fulda zum neuen stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt worden. Der 55-Jährige wird deshalb zum Jahreswechsel sein Parlamentsmandat niederlegen.

,,Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Delegierten und die neue Aufgabe in der EVG. Aufgrund dieser Wahl und den Verantwortungen, die auf mich zukommen, habe ich den Beschluss gefasst, zum Jahreswechsel mein Mandat als Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Nürnberg-Süd und Schwabach niederzulegen. Mit 55 Jahren und nach dreieinhalb Wahlperioden wage ich den Schritt, noch einmal eine neue Aufgabe außerhalb des Bundestags zu übernehmen", so Martin Burkert.

Martin Burkert ist seit 2005 Bundestagsabgeordneter und seit 2010 Vorsitzender der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion. In die EVG ist er 1980 eingetreten und war bereits seit 2008 Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der EVG. Zum neuen Vorsitzenden wurde auf dem Gewerkschaftstag Torsten Westphal, der zuvor Bundesgeschäftsführer der EVG war, gewählt. Klaus-Dieter Hommel wird dem Vorstand weiterhin als stellvertretender Vorsitzender angehören. Nötig geworden sind die Neuwahlen, da der bisherige EVG-Vorsitzende, Alexander Kirchner, sowie die stellvertretende Vorsitzende, Regina Rusch-Ziemba, altersbedingt ihre Ämter niedergelegt haben.

„Ich gratuliere Martin Burkert sehr herzlich zu seiner Wahl. Diese ist auch eine Auszeichnung für seine engagierte und kontinuierliche Arbeit für die Belange der Bahn und ihrer Beschäftigten“, unterstreicht Nürnbergs SPD-Vorsitzender Thorsten Brehm. „Ich verstehe, dass sich Martin Burkert voll und ganz auf seine neue anspruchsvolle Aufgabe konzentrieren möchte und deswegen aus dem Bundestag ausscheiden wird. Aber natürlich ist das für die Nürnberger SPD auch ein Verlust, wenn ein so erfahrender und geschätzter Abgeordneter sein Mandat niederlegt.“

Nach Meinung Brehms wird die Zusammenarbeit mit Martin Burkert auch ab 2020 weiter fortgesetzt – dann in neuen Rollen: „Nürnberg ist ein traditionsreicher und starker Bahnstandort. Aber immer wieder mussten wir für und um die Arbeitsplätze in unserer Heimatstadt kämpfen, zum Beispiel beim Bahn- und ICE-Ausbesserungswerk in der Ingolstädter Straße. Ohne eine starke Gewerkschaft und Aktive wie Martin Burkert wären wir hier nicht erfolgreich gewesen.“
Die Betreuung des Wahlkreises Nürnberg-Süd und Schwabach wird zukünftig die SPD-Abgeordnete Gabriela Heinrich wahrnehmen, die seit 2013 den Wahlkreis Nürnberg-Nord in Berlin vertritt.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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