Glasfaserausbau im bayernhafen Nürnberg startet – Ausbau in den Stadtteilen

Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat Dr. Markus Söder, Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, Werner Prucker, Leiter Produktion und Technische Infrastruktur, Deutsche Telekom Technik GmbH, Joachim Zimmermann, Geschäftsführer bayernhafen Gruppe, und Alexander Ochs, Prokurist bayernhafen Gruppe und Geschäftsführer Hafen Nürnberg-Roth GmbH (v.l.).
  • Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat Dr. Markus Söder, Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, Werner Prucker, Leiter Produktion und Technische Infrastruktur, Deutsche Telekom Technik GmbH, Joachim Zimmermann, Geschäftsführer bayernhafen Gruppe, und Alexander Ochs, Prokurist bayernhafen Gruppe und Geschäftsführer Hafen Nürnberg-Roth GmbH (v.l.).
  • Foto: bayernhafen nürnberg
  • hochgeladen von Nicole Fuchsbauer

NÜRNBERG (pm/nf) - Der bayernhafen Nürnberg ist eines der wichtigsten Güterverkehrs- und Logistikzentren Europas mit über 200 ansässigen Unternehmen und deren rund 6.700 Beschäftigten auf einer Gesamtfläche von 337 Hektar. „Eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor für Gewerbebetriebe. Mit dem Start des Glasfaserausbaus erfolgt der erste Schritt vom Megabit zum Gigabit und damit hin zu einer zukunftsfähigen digitalen Infrastruktur.

Mit staatlicher Unterstützung können über 140 Gewerbestandorte mit direkten Glasfaseranschlüssen bis in die Gebäude versorgt werden. Damit erhalten die angesiedelten Unternehmen einen Glasfaser-Hausanschluss mit Datentransfer in Lichtgeschwindigkeit,“ stellte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder beim Start für den Glasfasernetzausbau im Hafen Nürnberg gemeinsam mit dem Wirtschaftsreferenten der Stadt Nürnberg, Dr. Michael Fraas, und der Telekom fest. Die Bauarbeiten sollen im ersten Quartal 2018 abgeschlossen sein. Danach wird den dort ansässigen Gewerbebetrieben Glasfaser bis ins Gebäude (FTTB/FTTH) zur Verfügung stehen.

Der Ausbau von schnellem Internet in ganz Bayern ist das wichtigste Infrastrukturprojekt der Bayerischen Staatsregierung. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung – eine bundesweit einzigartige Summe. „Der Ausbau von schnellem Internet geht mit Riesenschritten voran“, hob Söder hervor. Bayernweit sind bereits über 97 Prozent (1.995) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. 1.644 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von rund 689 Millionen Euro in den Breitbandausbau.

Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas: „Die Versorgung mit ultraschnellen Breitbandnetzen ist eine Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit von Gewerbegebieten und damit für den gesamten Wirtschaftsstandort Nürnberg. Durch die extrem hohen Übertragungsraten bei der Glasfaser schaffen wir einen weiteren, attraktiven Standortvorteil bei der Vermarktung unserer Gewerbeflächen. Die Unternehmen sollen am Wirtschaftsstandort Nürnberg optimale Voraussetzungen vorfinden, um erfolgreich im globalen Wettbewerb agieren zu können.“
Auch der ebenfalls durch das bayerische Breitbandförderprogramm beauftragte Ausbau in den Stadtteilen Lohe, Altenfurt, Buchenbühl, Eibach, Höfen, Kleingründlach, Krottenbach, Schafhof wird bis zum ersten Quartal 2018 vollständig realisiert sein. Dr. Fraas weist darauf hin, dass das bayerische Breitbandförderprogramm bereits vor der Verteilung der Fördermittel große Wirkung zeigt. Denn die Deutsche Telekom AG hat bereits in
Katzwang, Kornburg und in der Schmalau den sogenannten eigenwirtschaftlichen Ausbau des Breitbands, also auf eigene Kosten, abgeschlossen. Weitere Bezirke in der Innenstadt sowie die Stadtteile Großgründlach, Neunhof, Boxdorf, Almoshof, Brunn/Birnthon, Fischbach, Altenfurt, Pillenreuth, Herpersdorf, Weiherherhaus und Worzeldorf werden bis Ende 2018 folgen.
Da noch Fördermittel für Nürnberg verfügbar sind, geht das bayerische Förderverfahren in eine zweite Runde, um mögliche weitere noch unterversorgte Gebiete auszubauen.Mit Hilfe des Bundesförderprogramms wird derzeit zudem eine Studie zur Breitbandversorgung in Gewerbegebieten erstellt, um dort gegebenenfalls noch bestehende Lücken zu schließen.
Wirtschaftsreferent Dr. Fraas resümiert: „Wir streben Glasfaser in weiten Teilen des Stadtgebiets an und werden alle unsere Möglichkeiten zur Verbesserung der Breitbandversorgung nutzen.“

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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