Höchste Alarmstufe wegen Waldbrandgefahr in Mittelfranken

Die Wälder in Mittelfranken sind ausgetrocknet. Ein Funke reicht aus, um einen Brand zu verursachen.
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REGION (pm/vs) - Die Regierung von Mittelfranken hat für heute, Dienstag, 24.Juni 2014, die Luftbeobachtung wegen hoher bis sehr hoher Waldbrandgefahr in weiten Teilen Mittelfrankens angeordnet.

Die Überwachungsaktion wird durchgeführt von ehrenamtlichen Piloten der Flugbereitschaft der Luftrettungs- staffel Mittelfranken. An Bord des eingesetzten Flugzeugs befinden sich neben dem Piloten je ein Luftbeobachter der Feuerwehr und der Forstbehörden, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, wird aus der Luft per Funk die Feuerwehr alarmiert und die Einsatzkräfte zur Brandstelle gelotst.
Gestartet wird vom Stützpunkt Ansbach-Petersdorf. Beflogen wird dabei eine festgelegte Route, die von Erlangen-Dechsendorf über Schnaittach, Hersbruck und Allersberg bis nach Pleinfeld führt. Von dort wird über Abenberg, Nürnberg-Mohrenbrunn, Nürnberg-Buchenbühl und Erlangen-Tennenlohe, mit einer Schleife über Emskirchen, Wilhermsdorf, Heilsbronn und Windsbach wieder zum Ausgangs- punkt zurückgeflogen. Auf diese Weise können die besonders gefährdeten Waldgebiete, beispielsweise der Sebalder und Lorenzer Reichswald bei Nürnberg und auch das westliche Mittelfranken aus der Luft gut eingesehen werden und auf mögliche Rauchentwicklung kontrolliert werden.
Die Regierung von Mittelfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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