Neue Aufklärungskampagne: Warum Falschparken Leben gefährden kann!

Appellieren an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer (v.l.): Horst Gillmeier (Wachleiter der Feuerwache 3), Bürgermeister Christian Vogel, Alfred Stahl (Polizeidirektor) und Markus Hübner (Leiter Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung, Großraum Nürnberg).
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  • Appellieren an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer (v.l.): Horst Gillmeier (Wachleiter der Feuerwache 3), Bürgermeister Christian Vogel, Alfred Stahl (Polizeidirektor) und Markus Hübner (Leiter Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung, Großraum Nürnberg).
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Stadt Nürnberg, kommunale Verkehrsüberwachung und Feuerwehr wollen mit ihrer Aufklärungskampagne die Verkehrsteilnehmer wachrütteln

NÜRNBERG (nf) - Über Falschparker kann man sich ärgern, wenn sie in zweiter Reihe parken, Fahrradwege oder Fußwege blockieren. Auch wenn hier unter Umständen Verkehrsteilnehmer gefährdet werden, hört der ,,Spaß" endgültig auf, wenn Polizei und Rettungskräfte so behindert werden, dass der Einsatz nicht oder nicht rechtzeitig erfolgen kann. Falschparker riskieren schlimmstensfalls Menschenleben.

Auf dieses Problem wiesen heute Bürgermeister Christian Vogel, Polizeidirektor Alfred Stahl, der leitende Wachleiter der Feuerwache 3 Horst Gillmeier und der Leiter des Zweckverbandes Kommunale Verkehrsüberwachung im Großraum Nürnberg Markus Hübner hin. Mit der Plakatkampagne ,,Falschparken kostet Leben" sollen Verkehrsteilnehmer an den Nürnberger Ausfallstraßen (50 der sogenannten City Light Boards) sensibilisiert werden. Flankiert wird die Aktion durch Kontrollen am 6. (Nürnberg Innenstadt), 7. (Leonhard/Schweinau) und 8. (Langwasser) November. Besonders in der Innenstadt (die Feuerwache 3 ist aus historischen Gründen mitten in der City angesiedelt) haben die Rettungskräfte, Polizei und Feuerwehr häufig größte Probleme den Gefahrenort anzufahren – die Rettung beispielsweise bei einem Brand (die Drehleiter muss am brennenden Haus eingesetzt werden und nicht da, wo gerade ein Parkplatz frei ist) kann erschwert oder gar verhindert werden. Jede Minute zählt und kann Menschenleben retten.
Bürgermeister Vogel erklärte, 4.000 Strafmandate hat nur die Kommunale Verkehrsüberwachung in einem Jahr wegen zugeparkter Rettungswege ausgestellt. Die Strafen sind relativ gering.

• Wird ein Rettungsfahrzeug im Einsatz durch falsches Parken behindert, erfolgt eine Sofortanzeige, die mit einem Bußgeld von 65 Euro geahndet wird. Außerdem wird ein Punkt im Flensburger Fahreignungsregister eingetragen. Werden Falschparker ohne direkten Rettungseinsatz erwischt, liegt der Ahndungssatz zwischen 10 und 35 Euro.

Die Strafen zu erhöhen, um damit die Verkehrssünder empfindlich am Geldbeutel zu treffen, ist schwierig, denn das ist nicht Aufgabe der Stadt. Die Verwarnungen sind bundesweit einheitlich geregelt. Problem: ,,Diese zu geringen Strafen, führen leider nicht zum Umdenken der Falschparker", so Markus Hübner.

Bürgermeister Christian Vogel: ,,Wir wollen wirklich niemanden schikanieren. Doch ein Unfall oder ein Brand kann Tag und Nacht geschehen. Davor ist man nie gefeit. Und morgen kann es vielleicht sogar Sie selbst oder ein Familienmitglied treffen! Da ist doch jeder froh, wenn Hilfe so schnell als möglich kommt!"

So machen Sie alles richtig!

• Gekennzeichnete Flächen und Wege für Rettungskräfte ständig freihalten.
• Nicht an Kreuzungen und Einmündungen parken, an den Radius der Rettungsfahrzeuge denken (Beispiel: LKWs der Feuerwehr sind in der Regel 2,5 Meter breit).
• Beim Parken darauf achten, dass Einsatzfahrzeuge freie Durchfahrt haben.
• Eine Mindestbreite von drei Metern freihalten, damit LKW der Feuerwehr durchfahren können und im Notfall auch Material aus ihnen entnommen werden kann.
• NICHT in zweiter Reihe parken!

Appellieren an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer (v.l.): Horst Gillmeier (Wachleiter der Feuerwache 3), Bürgermeister Christian Vogel, Alfred Stahl (Polizeidirektor) und Markus Hübner (Leiter Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung, Großraum Nürnberg).
Das Kampagnenplakat (das Motiv dafür wurde in der Jakobsstraße aufgenommen) präsentieren Alfred Stahl (Polizeidirektor), Bürgermeister Christian Vogel, Horst Gillmeier (Wachleiter der Feuerwache 3) und Markus Hübner (Leiter Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung, Großraum Nürnberg) am gleichen Ort.
Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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