Marcus König (CSU) beantwortet die wichtigsten Fragen zum Amtsantritt.
Nürnbergs neuer OB im ersten Interview!

OB König: „Wenn wir alle zusammenhalten, überstehen wir auch diese schwere Zeit!“
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MarktSpiegel: Herr Oberbürgermeister, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl. Was hat Ihre Frau dazu gesagt?

Marcus König: „Glückwunsch mein Schatz.“

Können Sie mitten in der Coronakrise jetzt überhaupt die Verwaltung der Stadt Nürnberg übernehmen? Wie geht das?
„Ich kann, darf und muss die Verwaltung jetzt übernehmen – auch in dieser schwierigen Zeit. Ich bin bereits seit dem Tag nach der Stichwahl in den Krisenstab mit eingebunden und es läuft eine gute und inhaltsstarke Übergabe. Ich will 1:1 anknüpfen an das laufende Krisenmanagement, nichts darf bei der Übergabe verlorengehen.“

Abgesehen von Corona – was ist jetzt Ihr größtes Problem als neuer OB?
„Es gibt drei große Herausforderungen. Erstens: Die Krise ordentlich zu managen. Die Nürnberger Bürgerinnen und Bürger müssen spüren, dass die Verwaltung für die Menschen da ist.
Zweitens: Ich will mich mit den demokratischen Parteien zusammensetzen und wir werden eine starke Mehrheit, ein Bündnis für Verantwortung in Nürnberg verhandeln. Das ganz klare Signal dabei muss sein, dass es nicht um Parteipolitik geht, sondern um die Menschen in unserer Stadt. Wir müssen bereits jetzt planen und Ideen auf den Weg bringen, wie Politik und Verwaltung gemeinsam die richtigen Maßnahmen in der Zeit nach den Ausgangsbeschränkungen treffen können. Wir müssen mit aller Kraft versuchen, gemeinsam nach der Krise einen Aufschwung zu organisieren, damit wieder Leben in unsere Stadt einkehrt.Drittens: Nach wie vor gilt es natürlich auch, die Themen, die wir vor der Corona-Zeit angestoßen haben, weiter zu bearbeiten. Klima, Verkehr, Sauberkeit und Sicherheit oder mehr Bürgernähe in der Verwaltung.“

Und was packen Sie politisch als erstes an?
„Als erstes muss natürlich das Krisenmanagement angepackt werden. Wir müssen eine transparente Informationspolitik sicherstellen, die Hilfe muss bei den Menschen ankommen. Die Verwaltung tut alles, um letztlich Menschenleben zu retten. Dabei ist es wichtig, den Bürgerservice nicht vollständig einzustellen, sondern für die Anliegen der Einwohner aufrecht zu erhalten. Auch in der Krise brauchen wir einen starke Verwaltung, nahe am Bürger.“

Was wird Ihr wichtigstes Umwelt- und welches das wichtigste Kulturthema sein?
„Ich will gemeinsam mit den Menschen Mobilität neu denken, das ÖPNV-Angebot ausweiten und die verschiedenen Verkehrsträger besser vernetzen. Mein Herzensthema ist daneben die Umsetzung der Idee ,Für jedes neugeborene Kind ein Baum‘.
In der Kultur gilt es, die Bewerbung zur Kulturhauptstadt weiter auf Erfolgskurs zu halten. Vieles aus dem Bewerbungskonzept ist auf Zusammenhalt und Gemeinsamkeit der Menschen in unserer Stadt ausgelegt. Das kann in der Krise auch eine Chance sein. Und das beschränkt sich nicht nur auf Kultur: Wenn wir alle zusammenhalten, wenn die Menschen füreinander da sind, dann übersteht unserer Stadtgesellschaft auch diese schwere Zeit.“

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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