Spatenstich für Ausbau der A 3 zwischen Würzburg und Nürnberg
Verkehr soll künftig auf sechs Fahrstreifen rollen!

Manfred Wendt (Projektgesellschaft „A 3 Nordbayern GmbH & Co. KG“), Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und Reinhard Pirner (Präsident der Autobahndirektion Nordbayern, v.l.).
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  • Manfred Wendt (Projektgesellschaft „A 3 Nordbayern GmbH & Co. KG“), Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und Reinhard Pirner (Präsident der Autobahndirektion Nordbayern, v.l.).
  • Foto: StMB
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REGION (pm/nf) - Startschuss für den nächsten Ausbau-Abschnitt der A 3: Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer haben heute den feierlichen Spatenstich für den Ausbau der insgesamt 76 Kilometer langen Strecke zwischen dem Autobahnkreuz Biebelried und dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen gesetzt.

Ab dem Jahr 2025 können die bis zu 90.000 Fahrzeuge, die dort täglich unterwegs sind, auf sechs statt bisher vier Fahrstreifen rollen. Damit wird die wichtige Verbindung zwischen der Großstadt Würzburg und der Metropolregion Nürnberg gestärkt, häufige Staus und zähfließender Verkehr sollen dort bald der Vergangenheit angehören. 
Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Von den Niederlanden bis nach Österreich: Die A 3 ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen Mitteleuropas. Jetzt beseitigen wir einen weiteren Engpass und starten in Franken den sechsstreifigen Ausbau. Mit ÖPP bauen wir schnell, wirtschaftlich und mit hoher Qualität. Gleichzeitig denken wir auch an die Lkw-Fahrerinnen und -fahrer und schaffen drei neue Rastplätze mit Sanitäranlagen. Gerade jetzt in der Corona-Krise leisten die Trucker unverzichtbare Arbeit und halten die Logistik am Laufen. Daher müssen auch sie selbst unterwegs gut versorgt sein.“
Auch für Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer ist der Ausbau ein großer Gewinn für die Mobilität im Freistaat: „Unsere Autobahndirektion Nordbayern baut derzeit an nahezu allen Autobahnen im Großraum Nürnberg. So verbessern wir die Infrastruktur in der gesamten Region, sorgen für mehr Verkehrsfluss und erhöhen die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Und auch die Anwohnerinnen und Anwohner werden profitieren: Lärmschutzwände und ein lärmarmer Fahrbahnbelag, der durchgängig zwischen der Anschlussstelle Höchstadt-Ost und dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen verwendet wird, werden den Lärmschutz deutlich verbessern.“
In den letzten Monaten hat die zuständige Autobahndirektion Nordbayern die Planungen mit Hochdruck vorangetrieben, das Planfeststellungsverfahren durchgeführt und Baurecht geschaffen. Die Bauarbeiten selbst werden vom Auftragnehmer „A 3 Nordbayern GmbH & Co. KG“ übernommen, der für einen Zeitraum von 30 Jahren auch den Betrieb und die Instandhaltung der Ausbau-Strecke übernehmen wird. Auch der Betrieb und die Erhaltung für den Abschnitt Fuchsberg bis Geiselwind, der bereits in den Jahren 2016 bis 2018 konventionell ausgebaut wurde, ist Bestandteil des ÖPP-Projekts.
Das Projekt umfasst zudem die Erweiterung der beidseitigen Tank- und Rastanlage Steigerwald sowie den Neubau von drei unbewirtschafteten, beidseitigen Rastanlagen mit WC-Gebäuden. Die Gesamtkosten für Ausbau, Betrieb und Instandhaltung für 30 Jahre liegen bei 2,8 Milliarden Euro. Damit ist das Infrastrukturprojekt das deutschlandweit größte Ausbauvorhaben, das als öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP) durchgeführt wird.
Bis zum Ende des Jahres 2025 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die A 3 wird dann auf der gesamten Strecke zwischen der hessischen Landesgrenze und Nürnberg auf sechs Fahrstreifen befahrbar sein. Zwischen Aschaffenburg und Würzburg ist der Ausbau bereits nahezu fertiggestellt. Der letzte dort noch im Bau befindliche Abschnitt bei Würzburg soll 2021 für den Verkehr freigegeben werden.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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