Von Tempo 10 auf Tempo 20: jetzt darf wieder kontrolliert werden

Nachdem das Bundesverkehrsministerium den neuen Verkehrszeichenkatalog nunmehr in Kraft gesetzt hat ohne das 10-Kilometer-pro-Stunde-Schild aufzunehmen, musste auch die Beschilderung geändert werden.
  • Nachdem das Bundesverkehrsministerium den neuen Verkehrszeichenkatalog nunmehr in Kraft gesetzt hat ohne das 10-Kilometer-pro-Stunde-Schild aufzunehmen, musste auch die Beschilderung geändert werden.
  • Foto: ©Waler/Fotolia.com
  • hochgeladen von Nicole Fuchsbauer

NÜRNBERG (pm/nf) - Verwirrung im Schilderwald. Das Tempo10 - Schild gibt's eigentlich gar nicht. Deshalb hat die Stadt Nürnberg in den folgenden Straßen die Zonengeschwindigkeitsbeschränkung auf 20 Kilometer pro Stunde geändert: Eichenlöhlein, Färberstraße/ Brunnengasse, Gostenhofer Hauptstraße, Lange Zeile sowie Sankt-Gallen-Ring. Tempo 20-Zonen werden etwa dort eingesetzt, wo Straßen für ihr Stadtviertel eine zentrale Funktion haben, etwa als sogenannter „Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich“.

Die bisherige Zonengeschwindigkeitsbeschränkung auf 10 Kilometer pro Stunde war aufgrund bundesweit gültiger Vorgaben aber nicht kontrollierbar. Im bundeseinheitlichen Verkehrszeichenkatalog, mit dem das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den nachgeordneten Straßenverkehrsbehörden vorgibt, welche Verkehrszeichen im öffentlichen Straßenraum verwendet werden dürfen, ist eine Zonengeschwindigkeitsbeschränkung von 10 Kilometer pro Stunde nicht enthalten.

Dennoch haben viele Behörden diese Beschilderung eingesetzt, die jedoch aufgrund einer Weisung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern wegen der Rechtsunsicherheit durch die Polizei und die kommunalen Verkehrsüberwachungen nicht mehr überwacht werden durfte. Die Stadt Nürnberg hatte vor einer Änderung der Beschilderung noch die Neufassung des Verkehrszeichenkatalogs im März 2017 abgewartet, da angekündigt war, eine Zonengeschwindigkeitsbeschränkung auf
10 Kilometer pro Stunde in den amtlichen Verkehrszeichenkatalog aufzunehmen. Nachdem das Bundesverkehrsministerium den neuen Verkehrszeichenkatalog nunmehr in Kraft gesetzt hat ohne das 10-Kilometer-pro-Stunde-Schild aufzunehmen, musste auch die Beschilderung geändert werden.
Als Folge der neuen Geschwindigkeitsbeschränkung ist eine künftige Überwachung sowie die Ahndung von Verstößen mit Bußgeldern durch den Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung möglich.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

Webseite von Nicole Fuchsbauer
Nicole Fuchsbauer auf Facebook
Nicole Fuchsbauer auf Instagram
Nicole Fuchsbauer auf Twitter
following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

9 folgen diesem Profil
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Anzeige

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Impressum | Datenschutz | Rechtliches | Tipps für Leserreporter
Powered by Gogol Publishing 2002-2020. Dieses Nachrichtenportal mit dem integrierten Leserreporter-Modul wird mit Gogol Publishing produziert - dem einfachen Redaktionssystem für Anzeigenblätter und Lokalzeitungen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen