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Eine wechselhafte Geschichte

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Der Nürnberger Hauptmarkt

Der Nürnberger Hauptmarkt ist die gute Stube der Stadt, nicht nur, weil hier alljährlich die Budenstadt des weltberühmten Nürnberger „Christkindlesmarkts“ aufgebaut wird. Auch viele andere Veranstaltungen kultureller, gesellschaftlicher und sportlicher Art nutzen regelmäßig die weitläufige Fläche zu Füßen der „Frauenkirche“.
Im frühen Mittelalter grenzte der einst sumpfige Platz an das Flussbett der Pegnitz, ehe man an diesem damals sicherlich nicht gesunden Ort das Nürnberger Getto errichtete. Dieses wurde, ebenso wie die alte Synagoge, die an der Stelle der heutigen Frauenkirche stand, im Zuge des fürchterlichen Pogroms von 1349 geplündert und zerstört. Rund 500 der dort ansässigen Juden wurden von einem wütenden Mob anschließend auf dem heutigen Maxfeld verbrannt.
In der Folgezeit kam dem Hauptmarkt vor allem die Rolle als Handelsplatz zu. Teilbereiche des Platzes wurden noch bis 1809 nach den hier stattfindenden Sondermärkten (Fischmarkt, Kälbermarkt...) benannt.
Mitte des 16. Jahrhunderts eröffnete auf der Westseite des Platzes – zwischen Sebalduskirche und Fleischbrücke – die Nürnberger Börse und der Marktplatz erhielt den Namen Herrenmarkt. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde er – zur leichteren Unterscheidung von der weniger wichtigen Märkten auf anderen Plätzen – zum „Hauptmarkt“.
Von den Nationalsozialisten wurde der Platz im Jahr 1933 in „Adolf-Hitler-Platz“ umbenannt. In den Tagen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erhielt der von Bombenkratern durchpflügte und mit Trümmern übersäte Hauptmarkt von den amerikanischen Streitkräften kurzfristig den Namen „Iron Mike Place“ (Eiserner Michael Platz), ehe er nur wenige Tage später wieder seinen ursprünglichen Namen zurückbekam.

Oberkrainer
Direkt am Hauptmarkt können sich die Gäste des „Oberkrainer“ mit traditioneller fränkischer Küche und internationalen Spezialitäten verwöhnen lassen, wobei Köstlichkeiten wie Spargel, Wild, oder Pilze den Speiseplan saisonal ergänzen. Dazu können Sie sich – je nach persönlicher Vorliebe – ein erfrischendes fränkisches Bier oder einen edlen Tropfen von fränkischen Weinbergen und internationalen Top-Lagen schmecken lassen.
In der gemütlichen Gaststube des „Oberkrainer“ finden über 150 Gäste Platz, so dass sich die Gaststätte auch ideal für Feiern oder größere Gruppen eignet. Eine großzügige Terrasse ergänzt das Platzangebot und bietet in den Sommermonaten rund 70 Gästen einen sagenhaften Blick auf die „Frauenkirche“ mit ihrem Männleinlaufen (jeweils um 12.00 Uhr mittags).

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Die EXPERTEN Redaktion aus Nürnberg

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