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Eine Zeitreise ins Mittelalter

Haus fränkischer Geschichte auf Burg Abenberg

Im 11. und 12. Jahrhundert war die mächtige Burg Abenberg Sitz der gleichnamigen Grafen. Nach dem Aussterben der Abenberger um 1200 ging die Burg an die Hohenzollern, ihres Zeichens Burggrafen von Nürnberg, über. Diese begannen um 1230 mit dem Neubau der heutigen Burg. Die Hohenzollern residierten allerdings nur selten auf der Burg und so verkaufte Konrad der Jüngere die Burg Abenberg bereits im Jahr 1296 an den Eichstätter Bischof.
1806 fiel die Burg an das Königreich Bayern, das den Prachtbau an Privatleute weiter veräußerte. Nach Jahrzehnten des Verfalls erwarben Mitte der 1980-er Jahre die Stadt Abenberg und der Bezirk Mittelfranken die Burg, die seit 1998 das „Haus fränkischer Geschichte“ und seit 2001 das Klöppelmuseum beherbergt.

Haus fränkischer Geschichte
Das Haus fränkischer Geschichte lädt seine Besucher dazu ein, im Rahmen der Dauerausstellung eine Zeitreise in das Mittelalter zu unternehmen. In eine Zeit, als in Franken die Burgen noch Zentren der Herrschaft waren. Wer möchte kann hier auch Kettenhemd, Ritterhelm und Einhandschwert ausprobieren und noch tiefer in das damalige Leben auf einer Burg eintauchen.Das zweite wichtige Museum auf Burg Abenberg ist das Klöppelmuseum, in dem die Besucher eine Vielzahl außergewöhnlicher Exponate – prächtige Metallspitzen in Gold und Silber, Klöppelbriefe aus den unterschiedlichsten Materialien und ganze handgeklöppelte Kleidungsstücke – bestaunen können. Darüber hinaus erfahren sie viel über die mühevolle und wenig einträgliche Arbeit des Klöppelns.

Mit dem Rad von Schwanstetten nach Abenberg
Wer den Besuch von Burg Abenberg mit sportlicher Betätigung verbinden möchte, kann mit dem Rad von Schwanstetten nach Abenberg radeln. Der rund 35 Kilometer lange Rundweg führt vom Schwander Marktplatz über die Rednitzhembacher Straße nach Mittelhembach. Am Ortsende überqueren wir den Kanal und fahren weiter nach Rednitzhembach wo wir am Ortsende die Rednitz überqueren. Danach biegen wir sofort links ab und folgen der Walpersdorfer Straße bis Walpersdorf. Von dort aus geht es über den Tennenloher Weg nach Tennenlohe und weiter über Kühedorf, Gauchsdorf und Bechhofen nach Abenberg.Der Rückweg führt in östlicher Richtung über Asbach nach Roth. Dort folgen wir der Bahnhofstraße und fahren dann in nördlicher Richtung über den Willy-Supf-Platz und den Schleifweg nach Meckenlohe, wo wir kurz nach dem Ortsende den Kanal überqueren. Dem folgen wir anschließend in nördlicher Richtung bis wir wieder zu unserem Ausgangspunkt nach Schwanstetten gelangen, wo das Restaurant „Der Schwan“ mit einem gemütlichen Biergarten zum Einkehren lockt.

Autor:

Die EXPERTEN Redaktion aus Nürnberg

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