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Es muss nicht immer Studium sein

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Auch eine Ausbildung kann der Türöffner für eine berufliche Karriere sein

Nach dem Abitur stellt sich für viele Gymnasiasten die Frage „Wie geht’s weiter?“. Und meist wird diese Frage mit „Studium!“ beantwortet. Die Gründe dafür sind durchaus vielfältig. Zum einen hört man da von Eltern aber auch aus den Medien Sätze wie: „Ohne Studium beschneidest du dir selbst deine berufliche Zukunft“ oder „du willst es doch mal zu etwas bringen“. Zum anderen – und das kann‘ ich noch aus eigener Erfahrung nur zu gut bestätigen – weiß man oft noch gar nicht so recht, was man beruflich machen will. Und so ist man froh, dass man diese Entscheidung mit dem Studium noch ein wenig hinauszögern kann. Doch der akademische Weg ist, auch wenn das in solchen Momenten so klingen mag, nicht die einzige Option. Auch eine Ausbildung kann ideal sein. Vorausgesetzt, der Abiturient geht mal in sich und fragt sich, was er oder sie wirklich will – und ob ein Studium der Weg ist, der einen dorthin bringt. Eine Ausbildung kann nämlich ebenso der Türöffner für eine erfolgreiche Karriere sein – und bringt sogar einige Vorteile mit sich. Nachfolgend haben wir einige Punkte zusammengestellt, die ein Hinweise dafür sein können, dass eine Ausbildung die bessere Entscheidung ist.

Nicht noch mehr lernen
Eigentlich hast du nach zwölf oder dreizehn Jahren Schule erst einmal die Nase voll vom trockenen, akademischen Lernen. Und jetzt auch noch Uni? Eigentlich hast du keine Lust darauf, tage- und nächtelang in der Bibliothek oder am Schreibtisch zu sitzen und zu lernen. Dann ist eine Lehre für dich möglicherweise die bessere Alternative. Hier musst du zwar auch zur Berufsschule gehen, doch der Großteil deiner Ausbildung besteht aus praktischem Arbeiten.

Die Sache mit dem Geld
Wenn du dich für eine Ausbildung entscheidest, verdienst du vom ersten Tag deiner Ausbildung an dein eigenes Geld. Auch wenn es am Anfang noch nicht sehr viel ist, ist das dennoch ein besonderes Gefühl. Und es wir ja mehr, mit jedem Ausbildungsjahr und dann vor allem wenn du ausgelernt hast, deinen Gesellenbrief in der Tasche hast, vielleicht sogar noch deinen Meister machst.

Das Ding mit der Selbständigkeit
Viele Studenten wohnen auch mit Mitte, Ende Zwanzig im „Hotel Mama“. Nicht unbedingt, weil es so schön ist, sondern vielmehr, weil das Geld für eine andere, selbständige Lebensführung fehlt. Als Auszubildender kannst du dich dank deines selbst verdienten Geldes auch emotional von deinen Eltern lösen und selbstständig werden.

Erfahrung sammeln statt Bücher wälzen
Neben der Bezahlung ist die praktische Erfahrung ein ganz entscheidender Teil deiner Ausbildung. Denn nicht jeder ist zum Theoretiker geboren und viele mussten diese Erfahrung wahrscheinlich schon bei der einen oder anderen Gelegenheit in der Schule machen. Wer lieber „anpacken“ möchte anstatt trockene Bücher zu wälzen, ist mit einer Ausbildung sicherlich besser bedient.

Klare Anweisungen und Aufgaben 

Klare Anweisungen und Aufgaben prägen während der Ausbildung deinen Arbeitsalltag. Dies ist notwendig, denn schließlich kannst du nicht alles wissen (sonst bräuchtest du ja auch keine Ausbildung mehr). Gleichzeitig helfen dir klare Ansagen dabei schneller Fuß fassen. Doch keine Angst: Das bedeutet nicht, dass du keine Eigeninitiative entwickeln darfst. Ganz im Gegenteil!

Einzelkämpfer oder Teil eines Teams
Wer sich für ein Studium entscheidet, ist – vor allem dann, wenn es drauf ankommt – als Einzelkämpfer unterwegs. Bei einer Ausbildung bist du als Teamplayer gefragt. Dies ist unabdingbar für deinen beruflichen Erfolg, hilft dir aber auch in anderen Bereichen deines Lebens weiter.

Wirtschaftliche Sicherheit
Mit einem Studium schiebst du den Beginn deines Arbeitslebens um ein paar Jahre hinaus. Und dann…? Keine Ahnung! Mit einer Ausbildung indes bist du bereits mitten im Berufsleben und wenn du deine Sache gut machst, hast du optimale Chancen im Anschluss an deine Ausbildung gleich in ein Angestelltenverhältnis übernommen zu werden.

Autor:

Die EXPERTEN Redaktion aus Nürnberg

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