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Hyundai i30 N: kraftvoller Kern in schöner Schale

Der Buchstabe „N“ im Namen des Hyundai i30 N hat gleich drei Quellen: Einmal steht er für das südkoreanische Hyundai-Forschungs- und Entwicklungszentrum in Namyang, außerdem symbolisiert er eine Rennstreckenschikane als maximale Herausforderung für Fahrer und Fahrzeug. Am wichtigsten jedoch: Er soll auf den Ort hinweisen, wo der Feinschliff der Fahrwerksabstimmung stattfand – den Nürburgring in der Eifel. Foto: Auto-Medienportal.Net/Hyundai
  • Der Buchstabe „N“ im Namen des Hyundai i30 N hat gleich drei Quellen: Einmal steht er für das südkoreanische Hyundai-Forschungs- und Entwicklungszentrum in Namyang, außerdem symbolisiert er eine Rennstreckenschikane als maximale Herausforderung für Fahrer und Fahrzeug. Am wichtigsten jedoch: Er soll auf den Ort hinweisen, wo der Feinschliff der Fahrwerksabstimmung stattfand – den Nürburgring in der Eifel. Foto: Auto-Medienportal.Net/Hyundai
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(ampnet/mue) - Alles, was Spaß macht ist angeblich entweder verboten, unvernünftig oder macht dick. Was von diesen drei Eigenschaften auf den neuen i30 N zutrifft, umschreibt Bernhard Voß, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei Hyundai Deutschland, so: „Das Autos steht als Beweis dafür, dass wir nicht nur Vernunft können, sondern auch Emotion.“

Der Wagen, der in der Basisversion mit 184 kW / 250 PS oder als Performance-Ausgabe 202 kW / 275 PS leistet, hat allerdings genügend Zeug dazu, den anderen Teil der Menschheit in Ekstase zu versetzen. „Maßstab sind nicht die Umdrehungen, sondern die Herzschläge pro Minute“, heißt es in einem Prospekt auf Marketing-Deutsch. Zielgruppe seien „Fahrer mit höchsten Anforderungen an Sportlichkeit, Fahrdynamik und Fahrspaß“.

Herzstück des i30 N ist ein 2,0-Liter-Benzindirekteinspritzer, der seine Fähigkeiten und seine Zuverlässigkeit 2016 und 2017 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Rahmen der Entwicklungsarbeiten unter Beweis stellte. Er überträgt seine Kraft mittels eines präzise schaltbaren Sechs-Gang-Getriebes mit kurzen Wegen. Die Zwischengas-Funktion, zuschaltbar über eine Taste im Lenkrad, passt beim Herunterschalten automatisch das Drehzahlniveau des Motors an die Geschwindigkeit der Getriebeeingangswelle an und ermöglicht so schnellere Gangwechsel. Es gibt sogar etwas für die Ohren: Ein Merkmal des Triebwerks ist der sonore Sound, an dem die Hyundai-Techniker mit viel Akribie getüftelt haben müssen. Die Sportabgasanlage des i30 N verfügt in der Performance-Variante über eine variable Klappensteuerung – auf diese Weise variiert die Akustik je nach gewähltem Fahrprofil.

Wer seinen i30 N darüber hinaus für eine schnelle Runde auf der Rennstrecke weiter optimieren will, kann die Performance-Variante für 180 Euro mit einer optionalen Versteifung im Gepäckraum versehen lassen. Ähnlich wie eine Strebe im Motorraum wird der Stabilisator hinter den Rücksitzen auf Höhe der Radaufhängung montiert. Er soll die Steifigkeit der Karosserie um sechs Prozent erhöhen. Ansonsten ist die Liste aufpreispflichtiger Sonderwünsche recht kurz gefasst – wichtige Dinge sind samt und sonders serienmäßig vorhanden. Dazu zählen zum Beispiel eine große Zahl an Assistenzsystemen wie etwa ein aktiver Spurhalteassistent, ein Aufmerksamkeitsassistent und ein Fernlichtassistent sowie die City-Notbremsfunktion. Hinzu kommen Klimaautomatik, Rückfahrkamera und in der Performance-Variante zusätzlich Smart-Key-System inklusive Start-/Stopp-Knopf, Regensensor und dunkel getönte Scheiben ab der B-Säule.

Hyundai i30N Performance – Daten kompakt

Länge x Breite x Höhe (m): 4,30 x 1,80 x 1,45
Radstand (m): 2,65
Motor: R4-Benziner, Turbo, Direkteinspritzung
Leistung: 202 kW / 275 PS bei 6.000 U/min
Max. Drehmoment: 350 Nm bei 1.450–4.700 U/min
Overboost 378 Nm bei 1.750–4.200 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
Null auf 100 km/h: 6,1 Sek.
ECE-Durchschnittsverbrauch: 7,1 Liter
Effizienzklasse: D
CO2-Emissionen: 163 g/km (Euro 6)
Kofferraumvolumen: 395–1.301 Liter
Wendekreis: 11,6 m
Bereifung: 235/35 R 19
Luftwiderstandsbeiwert: 0,30
Wartungsintervall: 30.000 km
Ölwechsel: 10.000 km

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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