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Nagelspangen gegen eingewachsene Nägel

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Die Behandlung bringt den Betroffenen sofortige Linderung

Bei einem eingewachsenen Fußnagel – mögliche Ursachen dafür sind zu enges Schuhwerk, starke Schweißbildung oder falsches Nagelschneiden – drückt der seitliche Teil des Zehennagels, in den meisten Fällen der Nagel des großen Zehs, in die Haut. Durch diesen Druck bildet sich oftmals eine Entzündung mit einer schmerzhaften Schwellung, die auch das Gehen nachhaltig behindert. Wird dabei die Haut verletzt, so können an dieser Stelle sogar Krankheitserreger in den Körper eindringen, die zu Entzündungen, Rötungen und Schwellungen führen. Im fortgeschrittenen Stadium beginnt das Gewebe zu bluten oder zu eitern.
Die von den eingewachsenen Nägeln (Unguis incarnatus) hervorgerufenen stechenden Schmerzen haben oftmals zur Folge, dass die Betroffenen ihre Nägel noch kürzer schneiden, in vielen Fällen rund beziehungsweise oval. Schon ein leichter Druck durch die Schuhe schiebt dann den Nagelrand wieder ins umliegende Nagelbett – erneut entsteht ein eingewachsener Zehennagel.
Da sich die Betroffenen nur schwer aus diesem Teufelskreis befreien können, gehört ein eingewachsener Zehennagel in professionelle Behandlung.

Die sanfte Alternative zur Operation
Eine sanfte Korrektur bei eingewachsenen Nägeln aber auch bei Rollnägeln (wie ein eingedrehtes Zigarettenpapier dreht sich hier der Nagel am Ende ein und wächst in das Fleisch des Nagelbetts) und anderen deformierten Nägeln, lässt sich mit Nagelspangen erzielen. Diese Spangen machen eine Operation, bei der unter lokaler Betäubung die eingewachsenen Nagelecken sowie das umliegende Granulationsgewebe entfernt werden, überflüssig und werden unter dem Nagelrand eingehakt. Auf diese Weise werden die Nagelränder leicht angehoben. Dies führt zu einer sofortigen Entlastung des umliegenden Gewebes und des Nagelbetts.
Die Nagelspange, deren Anbringen mit keinerlei Schmerzen verbunden ist, schränkt den Träger beziehungsweise die Trägerin im Alltag nicht ein. Auch einer sportliche Betätigung (egal ob an Land oder im Wasser), steht nichts im Wege. Die Nagelspange wird solange eingesetzt, bis der Nagel wieder ein natürliches, gesundes Wachstum erreicht hat. Das kann – je nach Einzelfall – zwischen einigen Wochen und mehreren Monaten dauern.Welche Nagelspange im individuellen Fall angeraten ist (VHO-Osthold-Spange, Klebespange, Drahtklebespange...), darüber lassen Sie sich am besten von einer erfahrenen Podologin wie Elke Meisel beraten.
Um dem (erneuten) Auftreten von eingewachsenen Nägeln vorzubeugen, ist die richtige Fußpflege, vor allem das Nägelschneiden, von großer Wichtigkeit. Hierbei gilt: Die Nägel an den Ecken nicht abrunden und so lang lassen, dass die Nagelecken frei auf dem seitlichen Hautrand liegen.

Autor:

Die EXPERTEN Redaktion aus Nürnberg

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