Hilfe und Schadensersatz angemahnt
Aiwanger kritisiert Bundesregierung vor Brauerei-Gipfel

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler).
Foto: Matthias Balk / dpa / Archivbild
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MÜNCHEN (dpa/lby/mue) - Vor dem bayerischen Brauerei-Gipfel hat Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) mangelnde Hilfen aus Berlin kritisiert.

«Der Bund muss endlich verstehen, dass die bayerischen Brauereigaststätten eine Besonderheit sind und genauso unterstützt werden müssen wie Bäckereien mit angeschlossenen Cafés», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Der Bund will sich hier bislang nicht bewegen, vor allem der Finanzminister.» Aiwanger hatte vor diesem Hintergrund insgesamt zwölf Vertreter der Brauwirtschaft zu einem Gespräch eingeladen, um mit ihnen über ihre Situation zu beraten.


«Man hat ja fast den Eindruck, die wollen Bayern was auf die Mütze geben, weil es dieses Problem im Norden nicht in dem Ausmaß gibt», sagte Aiwanger in Richtung Bundesregierung. «Deswegen noch einmal mein Appell an Bundesfinanzminister Scholz: Grenzt die bayerischen Brauereigaststätten nicht weiter von den Hilfen aus.»
 Zudem forderte Aiwanger Erstattungen für Fassbier, das wegen der Corona-Einschränkungen nicht verkauft werden könne. «Wegen der Pandemie dürfen jetzt nicht unsere gesunden mittelständischen Strukturen kaputtgemacht werden», betonte der Minister. «Dabei haben die Brauereien in Bayern ein größeres Gewicht als anderswo.»
 Weil sich Fassbier bei geschlossener Gastronomie und ausfallenden Volksfesten kaum verkaufen lässt, und Haltbarkeitsdaten ablaufen, mussten zuletzt immer mehr Brauereien Bier wegschütten oder kurz vor Ablauf verschenken.

Autor:

Uwe Müller aus Nürnberg

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