Rudufersee, Ostsee und Ebensfelder See erneut ausgezeichnet
Badeseen im Obermaintal sind stolz auf Blaue Flagge

Detlef Sperlich und Bürgermeister Jochen Weber (Gemeinde Michelau i.OFr.) mit der Blauen Flagge am Rudufersee bei Schwürbitz. Das Geländer im Hintergrund hilft Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, sicherer ins Wasser zu kommen.
  • Detlef Sperlich und Bürgermeister Jochen Weber (Gemeinde Michelau i.OFr.) mit der Blauen Flagge am Rudufersee bei Schwürbitz. Das Geländer im Hintergrund hilft Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, sicherer ins Wasser zu kommen.
  • Foto: Gemeinde Michelau i. OFr.
  • hochgeladen von Nicole Fuchsbauer

LICHTENFELS (pm/nf) - Die Blaue Flagge wird dieses Jahr weltweit an 4.040 Badestellen in 48 Ländern wehen. Sie ist eine internationale Kennzeichnung für umweltbewusste und saubere Badestellen, Yachthäfen und Bootstouren und wird jeweils für ein Jahr vergeben. Deutschlandweit haben dieses Jahr 92 Sportboothäfen und 44 Badestellen die Auszeichnung erhalten. Als einzige Badestellen in Bayern haben sich in diesem Jahr wieder der Rudufersee der Gemeinde Michelau i. OFr., der Ostsee Bad Staffelstein und der Ebensfelder See erfolgreich beworben. Diese drei Seen sind damit Vorreiter für Qualität und Umwelt über den Landkreis Lichtenfels hinaus.

Die zentralen Kriterien der Blauen Flagge sind Wasserqualität, Sicherheit und Umwelt. Das Flussparadies Franken unterstützt die Kommunen bei der jährlichen Antragstellung im Herbst. Konkret fordert das umfangreiche Bewerbungsverfahren z. B. detaillierte Information über die Wasserqualität, saubere Sanitäranlagen und umweltgerechte Abfallentsorgung. Alle Badestellen werden vom Gesundheitsamt monatlich entsprechend der EU-Badegewässerrichtlinie untersucht. Sollte die Gewässerqualität nicht ausreichend sein, muss die Blaue Flagge eingeholt werden. Ein wichtiger Baustein ist die Umweltkommunikation vor Ort für einen sensibleren Umgang mit Natur und Umwelt. Dabei ist im Landkreis Lichtenfels die Umweltstation Weismain ein wesentlicher Partner.

Auch bei den Blaue-Flagge-Sportboothäfen in Bayern hat der Main die Nase vorn. Der Yachtclub Miltenberg, der 1. Motorbootclub Obertheres e. V. Motor sowie der Segelbootclub Coburg e.V. in Trosdorf am Main werden seit über 20 Jahren von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung ausgezeichnet.

Informationen zu den Badeseen im Obermaintal:

https://www.obermain-jura.de/de/aktivregion./am-wasser/baden/badeseen/badeseen.html
Informationen zur Blauen Flagge: www.blaue-flagge.de und www.blueflag.global

Die Blaue Flagge ist das erste gemeinsame internationale Umweltsymbol für Sportboothäfen / Badestellen an Küsten sowie Binnengewässern. Sie wird seit 1987 in Europa verliehen und wehte 1998 erstmals in Deutschland über Badestellen an Binnengewässern. Dank ihres großen Erfolges ist sie seit dem Jahr 2001 auch weltweit zu sehen.

Die Blaue Flagge wird von der „Foundation for Environmental Education“ (FEE, Stiftung für Umwelterziehung) vergeben. Die Stiftung ist eine Nicht-Regierungsorganisation und wird in den einzelnen Ländern durch entsprechende Organisationen vertreten. In Deutschland ist dies die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung e.V. (weitere Infos unter www.umwelterziehung.de).

Die Blaue Flagge wird immer für eine Saison verliehen und darf nur wehen, solange die Kriterien erfüllt sind. Falls dies nicht der Fall sein sollte, sind die örtlich Verantwortlichen gehalten, die Flagge umgehend einzuholen. Die internationale und die nationale Organisation führen in der Saison unangemeldete und angemeldete Kontrollbesuche durch.

Die Kriterien der Kampagne haben sich seit 1987 immer weiter gesteigert - sowohl in der Anzahl als auch den Anforderungen - so dass Teilnehmer sich jedes Jahr neu darum bemühen müssen, die Kriterien der Blauen Flagge zu erfüllen.

Damit es so bleibt...

Bitte beachten Sie alle Hinweisschilder und Sicherheitsbestimmungen, benutzen Sie die Abfallbehälter nach örtlichen Möglichkeiten. Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel, gehen Sie zu Fuß oder mieten Sie sich ein Fahrrad. Genießen Sie die Natur und behandeln Sie diese mit Respekt.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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