Er kann viel mehr als "Cobra 11"...
TV-Star Tom Beck aus Nürnberg startet mit neuem Album durch

Tom Beck bei der Verleihung des Kommunikationspreises «Signs Award» 2018 in München.
  • Tom Beck bei der Verleihung des Kommunikationspreises «Signs Award» 2018 in München.
  • Foto: Matthias Balk
  • hochgeladen von Peter Maskow

Nürnberg/Berlin (dpa/mask) - Als Autobahnpolizist Ben Jäger wird er 2008 einem großen TV-Publikum bekannt, sieben Jahre nach seinem Ausstieg ist er für viele noch immer bloß der von «Alarm für Cobra 11»: Der Nürnberger Tom Beck.

Der Frauenschwarm wuchs in Brunn auf, machte 1998 das Abitur am Neuen Gymnasium in Nürnberg. Dass er vor allem Musiker ist, wissen die meisten Fernsehzuschauer wohl erst, als er im April die Musikshow «The Masked Singer» gewinnt. Jetzt erschien sein neues Album «4B».

Als Schauspieler (er absolvierte von 1999 bis 2003 seine Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie in München im Studiengang Musical) spezialisierte sich Beck, der sich in seiner Wahlheimat Köln eigenem Bekunden nach pudelwohl fühlt, aber regelmäßig in Nürnberg ist, wo er nicht nur seine Eltern besucht, sondern auch noch eine Wohnung besitzt, schon während seiner Theater-Ausbildung auf Musicals und sang in mehreren Bands.
Sein Debütalbum «Superficial Animal» schaffte es 2011 in die Top-40. Die Songs auf seiner bereits vierten Studioplatte «4B» sind eine Mischung aus ruhigen Liebesballaden («Stark für uns zwei») und modernen Popsongs mit Jazz- und Reggae-Elementen («Du schaffst das»). Beck wird oft persönlich, singt über seinen sechs Monate alten Sohn («Pinguine») oder die Liebe zu seiner Ehefrau, dem griechischen «Gute Zeiten, schlechte Zeiten»-Star Chryssanthi Kavazi («Wir gehen zusammen»).

Die zwölf Lieder, vor allem die Single «360 Grad» oder «Utopia», sind dabei absolut radiotauglich. Doch fehlt es Beck offenbar noch immer am richtigen Pop-Image, um bei Mainstream-Radios gespielt zu werden. «Ich hoffe, dass mir auch die Radiostationen irgendwann offener gegenüber treten, weniger in Schubladen denken und das Cobra-11-Image ablegen.»

Dazu beitragen könnten seine von Zuschauern und Kritikern gelobten Auftritte in der ProSieben-Show «The Masked Singer». Dort punktete Beck als Faultier verkleidet mit enormer Wandlungsfähigkeit und hohem Unterhaltungsfaktor. Obwohl nach seiner Demaskierung im Finale nicht wenige in sozialen Netzwerken fragten: «Ist das nicht der aus dieser Autobahnserie?»

Autor:

Peter Maskow aus Nürnberg

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