Das Nürnberger Gesundheitsamt informiert über Influenza und wie Sie sich schützen können

In den letzten Tagen stiegen die Influenza-Meldungen im Vergleich zur Vorwoche wiederum an. Tipp: Häufig und vor allem ausgiebig die Hände waschen. Hände vom Gesicht fernhalten.
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Über 600 gemeldete Fälle

NÜRNBERG (pm/nf) - Bereits seit Jahresbeginn werden dem Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg so viele Influenzafälle gemeldet wie seit Jahren nicht mehr. Bis Donnerstag, 2. Februar 2017, waren es über 600 Fälle. 2016 waren es im gleichen Zeitraum 24 und 2015, einem starken Influenza Jahr, waren es 70 Fälle. In den letzten Tagen stiegen die Meldungen im Vergleich zur Vorwoche wiederum an. Noch kann niemand sagen, ob der Höhepunkt bereits erreicht ist, oder ob die Zahlen weiter steigen.

Hinter jedem gemeldeten Fall steht eine Vielzahl von Fällen, in denen keine Labor-Diagnostik durchgeführt wird und deshalb auch keine Meldung an das Gesundheitsamt vorliegt. Die Situation in den Arztpraxen und Kliniken, vor allem in den Notaufnahmen, wird immer angespannter. Auch dort erkranken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die verbliebenen Kolleginnen und Kollegen müssen sich um die vielen Erkrankten kümmern.

Was kann man als Erkrankter tun, um niemanden anzustecken? Nicht in die Hand niesen oder husten, sondern in ein Papiertaschentuch oder die Ellenbeuge. Benutzte Taschentücher nicht herumliegen lassen. Anderen Menschen nicht die Hand geben, sie umarmen oder küssen.

Und wie schützen sich die Gesunden? Häufig und ausgiebig die Händewaschen. Hände vom Gesicht fernhalten. Die Wahrscheinlichkeit sich zu infizieren ist groß, wenn man Mund oder Nase berührt, nachdem man einen Gegenstand angefasst hat, auf dem sich Krankheitserreger befinden.

Wer sich jetzt noch gegen Influenza impfen lassen möchte, muss wissen, dass es etwa 10 bis 14 Tage dauert, bis der Impfschutz aufgebaut wurde. Auch wenn die Impfung keinen vollständigen Schutz bieten kann, so schützt sie vor einem schweren Verlauf der Erkrankung. Besonders für Menschen mit chronischen Erkrankungen, älteren Menschen ab 60 Jahren, Schwangeren und medizinischem Personal wird die Impfung auch jetzt noch empfohlen.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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