Im Video: Mund-Nasen-Schutz fängt Feuer
Das passiert, wenn Sie Gesichtsmasken mit Draht in der Mikrowelle desinfizieren!

Brandgefahr: Mund-Nasen-Schutz mit Draht nicht in der Mikrowelle desinfizieren.
  • Brandgefahr: Mund-Nasen-Schutz mit Draht nicht in der Mikrowelle desinfizieren.
  • Foto: IFS
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REGION (pm/nf) - Wiederverwendbare Mund-Nasen-Masken sollten nach dem Tragen – mindestens einmal täglich – desinfiziert werden. Eine schnelle und bequeme Lösung für diese neue Alltagsaufgabe scheint die Mikrowelle zu sein. Doch Vorsicht: Bei Masken mit eingearbeitetem Draht kann es in der Mikrowelle schon nach wenigen Augenblicken zum Brandausbruch kommen, warnt das IFS (Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung). 

Die elektromagnetischen Wellen in einem Mikrowellenherd versetzen die Wassermoleküle in Speisen und Getränken in Schwingung. Durch Reibung wird die Bewegungsenergie in Wärmeenergie umgewandelt. Gegenstände aus elektrisch leitfähigen Stoffen – wie zum Beispiel der Metalldraht einer Mund-Nasenmaske - wirken in der Mikrowelle wie Antennen. Ihnen wird im Garraum eine große Menge Energie zugeführt. Es kann zum Funkenschlag oder zur starken Erhitzung kommen. Beides führt zur Entzündung des Maskenmaterials, bei dem es sich in der Regel um Baumwolle oder Cellulose handelt.

Zur Desinfektion von Masken mit eingearbeitetem Draht ist die Mikrowelle also vollkommen ungeeignet. Alternativ können die Masken bei 90 °C in der Waschmaschine oder durch fünfminütiges Auskochen im Wasserbad auf den nächsten Einsatz vorbereitet werden.

Hintergrund:
Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e. V. wurde 1976 gegründet. Es geht zurück auf das Brandverhütungslabor, das 1884 von der Schleswig-Holsteinischen Landesbrandkasse ins Leben gerufen wurde. Heute hat der Verein mit Hauptsitz in Kiel bundesweit zehn Standorte. Ein Team aus Naturwissenschaftlern und Ingenieuren untersucht im Schwerpunkt Brand- und Brandfolgeschäden, Leitungswasser- und Feuchteschäden. Die Erkenntnisse aus den Ursachenermittlungen dienen der allgemeinen Schadenverhütung und werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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