„Depression im Jugendalter“ spielerisch aufgearbeitet

V.l. Christine Brummer, Pressesprecherin der AOK in Nürnberg, Jenny Graumann, Betreuende Lehrkraft der Mittelschule Insel Schütt, und Theatermacher Jean-Francois Drozak beglückwünschten den acht Schauspielerinnen und Schauspielern zur gelungenen Aufführung des Theaterstücks „Icebreaker“.
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  • Foto: AOK
  • hochgeladen von Anna Schabesberger

Theaterstück „Icebreaker“ klärt auf

Die Schüler der Mittelschule Insel Schütt zeigen ihren Mitschülern ein Theaterstück der ganz besonderen Art. Am 16. März 2018 führten acht Schülerinnen und Schüler das Stück „Icebreaker“ in der Aula auf. Gemeinsam mit dem freischaffenden Theatermacher Jean-Francois Drozak hatten die Jungschauspieler das Thema „Depression im Jugendalter“ spielerisch aufgearbeitet. Damit wird wichtige Präventionsarbeit geleistet und das Thema enttabuisiert. „Bis zu 18,5Prozent der Jugendlichen unter 18 Jahren sind von Depression betroffen. Das macht die Aufklärungsarbeit enorm wichtig. Genau hier setzt Icebreaker an. Es gelingt dem Theatermacher mit dem gemeinsam erarbeiteten Stück alle Schüler der Mittelschule an das Thema heranzuführen“, so Christine Brummer, Pressesprecherin der AOK in Mittelfranken. „Für die Gesundheitskasse ist das Grund genug, das innovative Schulprojekt zu unterstützen.“ Nicht nur die AOK engagiert sich für die Prävention der Krankheit Depression. Die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.

Interaktion mit dem Publikum

Beim Theaterstück „Icebreaker“ wird das gesamte Publikum zum Facharztkollektiv und darf für 60 Minuten Psychiater spielen. Welche der Figuren auf der Bühne sind an einer ernsthaften Depression erkrankt und welche sind einfach nur „schlecht drauf”? Kann man das überhaupt unterscheiden? „In nur vier Tagen haben die acht Schülerinnen und Schüler das Stück einstudiert“, berichtet Jörn Wittmann, Konrektor der Mittelschule Insel Schütt. „Gestern war die Premiere vor Eltern, Lehrern und Partnern der Aktion. Die Resonanz hat uns darin bestärkt das Thema weiter aufzugreifen.“

Ziel des Stückes

Die Zuschauer erfahren während dem Theaterstück, dass sich psychische Erkrankungen oft schleichend und zunächst unbemerkt entwickeln. Sie lernen Verdachtsmomente einer beginnenden Depression zu erkennen und diese anzusprechen. Vor allem aber lernen sie, dass Depression eine heilbare Krankheit ist. Durch theaterpädagogisches Erleben finden die Zuschauer einen neuen Zugang zu der Erkrankung Depression und zu der Problematik für die beteiligte Familie, besonders die der Geschwisterkinder. Die interaktive und dadurch sehr intensive und persönliche Auseinandersetzung nimmt der Krankheit das Fremde und schafft Verständnis für den Erkrankten und sein direktes Umfeld.

V.l. Christine Brummer, Pressesprecherin der AOK in Nürnberg, Jenny Graumann, Betreuende Lehrkraft der Mittelschule Insel Schütt, und Theatermacher Jean-Francois Drozak beglückwünschten den acht Schauspielerinnen und Schauspielern zur gelungenen Aufführung des Theaterstücks „Icebreaker“.
Die Schauspielerin der Mittelschule Insel Schütt interpretiert ihre Rolle im Theaterstück "Icebreaker" sehr gekonnt.
Autor:

Anna Schabesberger aus Nürnberg

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