Von 0 auf 100: Wie Gründer heute schnell Erfolge feiern können

Wenn kluge Köpfe vom Schreibtisch aus Innovationen schaffen - in der Online-Welt lassen sich schnell Erfolge feiern.
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  • Wenn kluge Köpfe vom Schreibtisch aus Innovationen schaffen - in der Online-Welt lassen sich schnell Erfolge feiern.
  • Foto: @ Annie Spratt / Unsplash.com
  • hochgeladen von Jenny Reichenbacher
Auch wenn die Gewerbeanmeldungen in Bayern in den letzten Jahren zurückgegangen sind, wurden auch 2019 noch über 113.000 neue Unternehmen gegründet . Nicht wenige neue Unternehmen haben ihren geschäftlichen Fokus auf die Online-Welt gelegt. Dies hat unterschiedliche Gründe. Zum einen liegen die Kosten für ein hauptsächlich online operierendes Unternehmen deutlich niedriger, weil gerade in Bezug auf die Geschäftsräume deutliches Sparpotenzial zu finden ist. Darüber hinaus lassen sich mit einer guten Online-Strategie schneller Erfolge feiern. Doch warum ist das eigentlich so? Warum scheitern Online-Unternehmen und was sollten Kunden dann beachten?

Durch Online-Werbung lässt sich schnell große Aufmerksamkeit erringen



Der größte Hebel für schnellen Erfolg liegt im Online-Marketing.
Unternehmen sind hier nämlich in der Lage, sich innerhalb kurzer Zeit sehr viel Aufmerksamkeit zu kaufen. Die Lösung dabei: Sogenannte Pay-per-Click-Werbung (PPC). Wird diese auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten, lassen sich innerhalb weniger Wochen viele Tausend Menschen ansprechen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zu den typischen Interessenten gehören. Wie das in im Einzelnen funktioniert, wird hier sehr anschaulich erklärt.

Entsprechende Werbung lässt sich heute auf verschiedenen Kanälen schalten:
  • Suchmaschinen (vor allem Google Ads, die auch in YouTube geschaltet werden können)
  • Soziale Netzwerke (z.B. Facebook oder Instagram)
  • Webseiten (oft über Google-Ads-Netzwerk)
  • Amazon (für bestimmte Suchbegriffe innerhalb der Produktsuche)

  • Um hierbei erfolgreich zu sein, kommt es vor allem auf folgende Aspekte an:
  • Passende Suchbegriffe: Die Suchbegriffe sollten zum Produkt passen und darüber hinaus auch von der Zielgruppe verwendet werden. Gibt ein potenzieller Kunde den Suchbegriff ein, sieht er die Werbeanzeige.
  • Passende Gestaltung: Die Werbeanzeige sollte so gestaltet sein, dass die Aufmerksamkeit erlangt und zum Klicken animiert. So gewinnen Unternehmen Besucher.
  • Gute Targetierung: In sozialen Netzwerken lassen sich keine Suchbegriffe bewerben, sondern nur Personengruppen. Hier sollte durch eine gute Auswahl der Kriterien (z.B. Geschlecht, Alter, Interessen, Job) sichergestellt werden, dass am Ende genau die richtigen Personen angesprochen werden. So lassen sich Streuverluste durch Werbung vermeiden.

  • Wer diese Punkte beachtet, kann sich für verhältnismäßig geringe Kosten viel Aufmerksamkeit verschaffen. Dies ist durchaus auch innerhalb relativ kurzer Zeit möglich.

    Warum trotzdem nur die besten Angebote überleben

    Der einfache Zugang zur potenziellen Zielgruppe über die Online-Werbung suggeriert auf den ersten Blick, dass jeder auf diesem Weg alles verkaufen kann. Dies stimmt jedoch nur zum Teil, denn am Ende entscheiden immer noch die Verbraucher. Wer einmal von einem Unternehmen enttäuscht wurde, wird vermutlich kein zweites Mal kaufen. Darüber hinaus gewinnen Nutzerbewertungen über Portale wie Trusted Shops, Trustpilot oder auch einfach Google immer mehr an Bedeutung. Schneiden Unternehmen dort schlecht ab, kann das dem Erfolg einen starken Dämpfer verpassen.
    Doch nicht immer liegt es an einem schlechten Angebot, wenn Unternehmen aufgeben müssen. Die Pleiten zahlreicher vielversprechender Start-Ups zeigen , wie wichtig es für Gründer ist, auch die wirtschaftliche Seite stets im Blick zu behalten. Nicht immer muss es an zu geringen Umsätzen liegen. Andere mögliche Gründe:
  • Schlechte Liquiditätsplanung
  • Zu hohe Kosten
  • Zu breite Ausrichtung
  • Fehlende Investoren

  • Für Kunden von Start-Ups kann das Ganze manchmal sehr ärgerlich werden. Dies immer dann der Fall, wenn die Funktion des jeweiligen Produkts vom Bestehen des Unternehmens abhängt. Ein gutes Beispiel ist in diesem Zusammenhang das Start-Up „Fahrradjäger“, welches einen Peilsender für Fahrräder entwickelte. Bewegte eine fremde Person das entsprechend gesicherte Fahrrad, fing es laut an zu piepen und informierte zudem die gesamte Community über den Verbleib des Rades.
    Ende 2018 musste das Unternehmen Insolvenz anmelden, was natürlich auch das Aus für die Server der Firma bedeute. Somit wurde das Produkt unbrauchbar, weil keine Verfolgung des Signals mehr stattfand. Das Geld für den Gerätekauf war für die Kunden somit verloren.

    Was Verbraucher bei der Nutzung von Start-Up-Angeboten beachten sollten


    Deutschland kann durchaus auf eine vitale Start-Up-Szene schauen. Entsprechende Unternehmen drängen oft mit sehr innovativen Ansätzen auf den Markt, die wirklich bei den Problemen der Verbraucher ansetzen. Wer ein entsprechendes Angebot in Anspruch nehmen möchte, sollte vorher jedoch einige Aspekte beachten:

    1. Wie ist das Produkt beschaffen?
    Produkte können in ihrer Beschaffenheit heute sehr vielfältig sein. Ein gutes Beispiel ist in diesem Zusammenhang die Art der Mediennutzung. Wurden früher Serien und Filme hauptsächlich auf DVD erworben, nutzen immer mehr Zuschauer Streaming-Dienste. Der große Unterschied: Mit dem Monatsbeitrag erwirbt der Kunde lediglich das Recht, auf die Medien zuzugreifen – er erwirbt jedoch kein Eigentum an einem Exemplar. Sollte ein Streaming-Anbieter also irgendwann seine Pforten schließen, erlischt auch der Zugang zu den Medien.

    2. Wie groß ist der Nutzen?
    Natürlich steht bei einem innovativen Produkt auch stets die Frage im Raum, was es besser macht als andere Produkte in dieser Kategorie. Liegen die Vorteile klar auf der Hand oder handelt es sich um ein vollkommen einzigartiges Produkt, greifen sicherlich viele potenzielle Kunden zu. Dies gilt auch dann, wenn das Risiko besteht, den Gegenstand bei einer möglichen Insolvenz des Unternehmens nicht mehr nutzen zu können.

    3. Wie hoch fällt der Preis aus?
    Auch der Preis sollte bei den Überlegungen eine wichtige Rolle spielen. Ein Monatsbeitrag bis 12 Euro wie bei Streaming-Diensten liegt angesichts des großen Angebots an Filmen und Serien durchaus in einem sehr angemessenen Bereich. Eine hohe Anschaffungsausgabe in Verbindung mit einer Abhängigkeit vom jeweiligen Start-Up sollte hingegen überdacht werden. Solche Angebote sollten schon so große Vorteile bieten, dass sich auch ein solches Risiko lohnt.
    Grundsätzlich sind innovative Angebote von Start-Ups durchaus einen Blick wert. Handelt es sich durch technische Lösungen jedoch um Produkte, die vom Bestehen des Unternehmens abhängen, sollten Verbraucher genauer hinschauen. Liegen der Preis und die damit verbundenen Vorteile in einer guten Balance, ist es das Risiko jedoch oft wert.

    Die Unternehmenswelt wird schnelllebiger

    Geringere Kostenhürden und die Möglichkeit, durch Online-Werbung schnell viele Personen einer Zielgruppe zu erreichen, machen die Online-Unternehmenswelt sehr schnelllebig. Unternehmen steigen kometenhaft auf, können aber auch genauso schnell wieder in der Versenkung verschwinden. Für Kunden stellt dies immer dann ein Problem dar, wenn die Produkte gekauft haben, die von Servern oder der Betreuung durch das Unternehmen abhängen.
    Wenn kluge Köpfe vom Schreibtisch aus Innovationen schaffen - in der Online-Welt lassen sich schnell Erfolge feiern.
    Wenn Kunden von der technischen Infrastruktur eines Unternehmens abhängen, sind Insolvenzen besonders ärgerlich.
    Autor:

    Jenny Reichenbacher aus Nürnberg

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