Checkliste Lebenslauf

Junge Frau als Azubi oder Trainee arbeitet am Laptop in einer Bürogemeinschaft

Was es beim Abfassen eines aussagekräftigen Lebenslaufs zu beachten gilt

Spätestens bei der Bewerbung um einen Praktikumsplatz und dann auch, wenn es um eine Ausbildungsstelle geht, wird es ernst: Ein Lebenslauf muss her. Nicht selten ist an diesem Punkt guter Rat teuer. Die Eltern sind oftmals keine Hilfe, da sich der Aufbau von Lebensläufen in den vergangenen Jahren grundlegend geändert hat, und auch das Suchen im Internet verwirrt oft mehr als es weiterhilft.

Generell dient ein Lebenslauf dazu, alle Stationen und Aktivitäten im bisherigen Leben des Bewerbers schnell erfassbar darzustellen. Damit sich der Arbeitgeber oder Personalchef mühelos ein Bild von dem Bewerber machen kann, empfiehlt sich eine klare Gestaltung, bei der die wichtigsten Informationen voran gestellt und nicht irgendwo versteckt sind. Darüber hinaus sollte man sich Gedanken darüber machen, welche Informationen für die jeweilige Stelle wirklich wichtig sind und welche man getrost weglassen sollte. Die relevanten Angaben sollten dann entsprechend ausführlich sein, um dem Gegenüber einen guten Eindruck zu vermitteln.

Aufbau
Lebensläufe sind heute – in der Regel – tabellarisch. Als Aufbau hat sich die nachfolgende Gliederung bewährt, wenngleich natürlich auch eine abweichende Gestaltung möglich und sinnvoll sein kann:
• Überschrift und Name
• Persönliche Angaben (mit Bewerbungsfoto)
• gegebenenfalls die angestrebte Position

• Beruflicher Werdegang (Berufserfahrung, Praktika)
• Ausbildung (Studium, Schule)
• Gesellschaftliches Engagement

• Kenntnisse und Fähigkeiten (Sprachen, Computerprogramme…)

• Interessen und Hobbys
• Ort, Datum und Unterschrift

Da die neuesten Beiträge meist am besten die Entwicklung des Bewerbers erkennen lassen und daher auch die größte Aussagekraft besitzen, beginnt ein Lebenslauf mit dem aktuellsten Angaben und arbeitet sich dann in der Zeit zurück.



Design
Was das Design angeht, so sollte ein Lebenslauf schlicht und übersichtlich wirken (entsprechende Vorlagen findet man im Internet). Überflüssigen Schmuckelemente wie Linien und Zierleisten kann man getrost weglassen. Allerdings sollte das Design durchaus auf den Adressaten abgestimmt sein. Für konservative Unternehmen macht es Sinn, sich für eine eher konservative Aufmachung zu entscheiden, wer sich dagegen in einem kreativen Berufsfeld (z.B. als Webdesigner) bewirbt, kann sich durchaus auch über eine ausgefallener Gestaltung des Lebenslaufes profilieren.Ganz wichtig ist, auch wenn das eigentlich selbstverständlich sein sollte, dass der Lebenslauf keine Rechtschreib- und Formatierungsfehler, aber auch keine Unwahrheiten enthält – früher oder später kommen diese ohnehin ans Tageslicht.
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